
Scheibe
Umgangssprachlicher, beschönigender Ausdruck für „Scheiße“, um auszudrücken, dass etwas sehr schlecht, ärgerlich oder von geringer Qualität ist. Wird prädikativ wie ein Adjektiv verwendet.
Das Wetter heute ist echt Scheibe, es regnet nur.
Scheibe
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Umgangssprachlicher, beschönigender Ausdruck für „Scheiße“, um auszudrücken, dass etwas sehr schlecht, ärgerlich oder von geringer Qualität ist. Wird prädikativ wie ein Adjektiv verwendet.
Das Wetter heute ist echt Scheibe, es regnet nur.
„Scheibe“ ist ein umgangssprachlicher Ausdruck und eine beschönigende Alternative für das Schimpfwort „Scheiße“. Man verwendet es in informellen Gesprächen, aber nicht in der Schriftsprache oder in formellen Situationen.
Mein Computer ist schon wieder kaputt, das ist echt Scheibe!
Dieses Wort wird ausschließlich prädikativ verwendet, das heißt, es steht nach dem Nomen mit einem Verb wie „sein“ oder „finden“. Es wird niemals vor ein Nomen gestellt und nicht dekliniert.
Ich finde dieses neue Gesetz einfach nur Scheibe.
Der Ausdruck entstand als Euphemismus, also als „mildere“ Version. Man benutzt das harmlose Wort „die Scheibe“, weil es klanglich an das Tabuwort „Scheiße“ erinnert.
Oh Scheibe, ich habe meinen Schlüssel vergessen!
Mist und Scheibe können prädikativ ausdrücken, dass etwas schlecht oder ärgerlich ist. Mist ist eine direkte umgangssprachliche Abwertung. Scheibe wird bewusst als beschönigender Ersatz für einen derberen Ausdruck gewählt, wenn dieser nur angedeutet werden soll.

Der neue Fahrplan ist Scheibe, sagt Nina und vermeidet dabei bewusst das derbe Wort.
Der neue Fahrplan ist Mist, sagt Nina nach der langen Wartezeit.