die Schütte
Ein meist trichterförmiger Behälter zur Aufbewahrung und dosierten Abgabe von Schüttgut wie Getreide, Kohle oder Sand.
Der Bauer öffnete den Verschluss der Schütte, um die Säcke mit Getreide zu füllen.

Schütte
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Ein meist trichterförmiger Behälter zur Aufbewahrung und dosierten Abgabe von Schüttgut wie Getreide, Kohle oder Sand.
Der Bauer öffnete den Verschluss der Schütte, um die Säcke mit Getreide zu füllen.

„Die Schütte“ ist eng mit dem Verb „schütten“ verwandt, was „gießen“ oder „ausleeren“ bedeutet. Eine Schütte ist also ein Behälter, aus dem man etwas schüttet.
Aus der Schütte rieselte das Futter in den Trog.
In dieser Bedeutung wird der Behälter für „Schüttgut“ verwendet. Das sind Materialien, die man schütten kann, wie zum Beispiel Getreide, Sand, Kies oder Kohle.
Die Arbeiter füllten die Schütte mit frischem Kies für die Baustelle.
Die Bedeutung „Bett“ ist heute veraltet oder nur noch in bestimmten Dialekten gebräuchlich. In der modernen Standardsprache wird man so meist nicht verstanden.
In alten Romanen schlafen die Mägde manchmal auf einer einfachen Schütte aus Stroh.
„das Bett“ und „die Schütte“ können beide eine Schlafstätte meinen. „Das Bett“ ist das normale Wort für ein Möbelstück zum Schlafen oder Ausruhen. „Die Schütte“ in dieser Bedeutung ist regional oder veraltet und meint eher ein einfaches Bett oder einen Strohsack. Im heutigen Standarddeutsch benutzt man dafür fast immer „Bett“. „Schütte“ versteht man in dieser Bedeutung eher in alten Texten, regionaler Sprache oder historischen Zusammenhängen.

In der alten Geschichte schlief der Knecht auf einer einfachen Schütte im Stall.
Nach der langen Fahrt fiel Tom müde ins Bett.