
die Schwäche
Ein Mangel an körperlicher oder geistiger Kraft; der Zustand, in dem jemand oder etwas wenig belastbar ist.
Die Schwäche nach der langen Krankheit hielt noch mehrere Wochen an.
Schwäche
die Schwäche, die Schwächen
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Ein Mangel an körperlicher oder geistiger Kraft; der Zustand, in dem jemand oder etwas wenig belastbar ist.
Die Schwäche nach der langen Krankheit hielt noch mehrere Wochen an.

Eine fehlerhafte oder unzureichende Eigenschaft, durch die jemand oder etwas weniger leistungsfähig oder überzeugend ist.
Die größte Schwäche des Plans ist seine hohe finanzielle Belastung.

Eine besondere Vorliebe für jemanden oder etwas haben, obwohl diese Vorliebe vielleicht nicht ganz vernünftig ist.
Ich habe eine Schwäche für alte Kriminalromane.

Eine nachlassende Stärke oder Leistungsfähigkeit in einem bestimmten Bereich, zum Beispiel in der Wirtschaft, im Sport oder in einer Organisation.
Die wirtschaftliche Schwäche des Landes wirkt sich auf den Arbeitsmarkt aus.
| Genus | feminin die |
|---|---|
| Plural | die Schwächen |
| Genitiv | der Schwäche |
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | die Schwäche | die Schwächen |
| Akkusativ | die Schwäche | die Schwächen |
| Dativ | der Schwäche | den Schwächen |
| Genitiv | der Schwäche | der Schwächen |
Der Artikel ändert sich mit dem Fall; er ist farbig markiert.
„Schwäche“ gehört zur Wortfamilie von „schwach“. Der Umlaut und die Endung „-e“ bilden hier ein Nomen, das eine Eigenschaft oder einen Zustand bezeichnet.
Seine Schwäche wurde während der Prüfung deutlich.
Bei körperlicher oder geistiger Kraft stehen häufig Verbindungen wie „körperliche Schwäche“, „große Schwäche“ und „sich von einer Schwäche erholen“.
Nach der Operation litt sie noch lange unter körperlicher Schwäche.
Wenn eine unzureichende Eigenschaft von etwas beschrieben wird, steht oft ein Genitiv („die Schwäche des Berichts“) oder „von“ mit dem Dativ („die Schwäche von Berichten“).
Die Schwäche des Berichts liegt in den fehlenden Belegen.
In der Wendung „eine Schwäche haben für“ steht „für“ mit dem Akkusativ. Die Wendung bezeichnet eine besondere Vorliebe und wird häufig mit Personen, Dingen oder Aktivitäten verwendet.
Sie hat eine Schwäche für französische Chansons.