
seelenlos
Ohne inneres Leben, ohne persönliche Wärme oder geistigen Gehalt; dadurch wirkt etwas leer und leblos.
Der seelenlose Betonbau passte überhaupt nicht in die historische Altstadt.
seelenlos – seelenloser – am seelenlosesten
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Ohne inneres Leben, ohne persönliche Wärme oder geistigen Gehalt; dadurch wirkt etwas leer und leblos.
Der seelenlose Betonbau passte überhaupt nicht in die historische Altstadt.

Ohne Mitgefühl oder menschliche Gefühle; kalt und herzlos gegenüber anderen Menschen.
Seine seelenlose Reaktion auf den Unfall schockierte alle.
| Grundform | seelenlos |
|---|---|
| Komparativ | seelenloser |
| Superlativ | am seelenlosesten |
| mask. | fem. | neutr. | Plural | |
|---|---|---|---|---|
| Nom. | -e | -e | -e | -en |
| Akk. | -en | -e | -e | -en |
| Dat. | -en | -en | -en | -en |
| Gen. | -en | -en | -en | -en |
Endung anhängen an seelenlos.
| mask. | fem. | neutr. | Plural | |
|---|---|---|---|---|
| Nom. | -er | -e | -es | -en |
| Akk. | -en | -e | -es | -en |
| Dat. | -en | -en | -en | -en |
| Gen. | -en | -en | -en | -en |
Endung anhängen an seelenlos.
| mask. | fem. | neutr. | Plural | |
|---|---|---|---|---|
| Nom. | -er | -e | -es | -e |
| Akk. | -en | -e | -es | -e |
| Dat. | -em | -er | -em | -en |
| Gen. | -en | -er | -en | -er |
Endung anhängen an seelenlos.
„Seelenlos“ setzt sich aus „Seele“ und der Endung „-los“ zusammen. Die Endung „-los“ zeigt an, dass etwas fehlt; bei „seelenlos“ fehlt also eine innere oder menschliche Qualität.
Die seelenlose Architektur wirkte auf viele Besucher bedrückend.
Bezieht sich „seelenlos“ auf Gebäude, Kunstwerke oder andere Dinge, geht es meist um fehlende Lebendigkeit oder persönlichen Gehalt. Bei einer Reaktion, einem Verhalten oder dem Umgang mit Menschen steht dagegen meist die fehlende menschliche Anteilnahme im Mittelpunkt.
Der seelenlose Neubau wirkte trotz seiner modernen Ausstattung völlig leblos.
Seine seelenlose Antwort verletzte die Familie tief.
In der Bedeutung bezogen auf fehlendes Mitgefühl steht „seelenlos“ häufig bei Wörtern wie „Reaktion“, „Blick“, „Verhalten“ oder „Umgang“. Es beschreibt dann besonders oft eine kalte Haltung in einer schwierigen oder emotionalen Situation.
Sein seelenloser Umgang mit den Patienten wurde im Krankenhaus oft kritisiert.