das Segel
Ein großes Tuch aus festem Stoff, das an einem Mast befestigt ist, um ein Schiff durch die Kraft des Windes anzutreiben.
Der starke Wind blähte das weiße Segel des Bootes.

Segel
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Ein großes Tuch aus festem Stoff, das an einem Mast befestigt ist, um ein Schiff durch die Kraft des Windes anzutreiben.
Der starke Wind blähte das weiße Segel des Bootes.

Das Nomen „das Segel“ ist die Basis für das Verb „segeln“. Wenn man segelt, bewegt man sich mit einem Segelboot fort.
Im Sommer segeln wir oft auf dem See.
Im Zusammenhang mit Segelbooten gibt es feste Verb-Kombinationen. Man kann „die Segel setzen“ oder „hissen“ (um loszufahren) und „die Segel einholen“ oder „bergen“ (um anzuhalten).
Als der Wind stärker wurde, mussten wir die Segel einholen.
Die Redewendung „die Segel streichen“ bedeutet „aufgeben“ oder „kapitulieren“. In dieser Wendung bleibt „die Segel“ unverändert, nur das Verb „streichen“ wird konjugiert.
Nachdem sein Plan zum dritten Mal scheiterte, strich er die Segel.
„Flagge“ und „Segel“ können beide Stoffstücke sein, die an einem Mast befestigt sind. Genau deshalb kann man sie leicht verwechseln, besonders bei Schiffen. Eine „Flagge“ zeigt ein Symbol, zum Beispiel von einem Land oder einer Gruppe. Sie dient zur Erkennung oder als Zeichen. Ein „Segel“ hat eine praktische Aufgabe: Es fängt den Wind und bewegt ein Boot oder Schiff. Also: Eine Flagge zeigt, wer oder was dazugehört; ein Segel hilft beim Fahren.

Nach dem Gespräch zog Paul das Segel hoch, weil der Wind stärker wurde.
Am Heck des Bootes hängt eine kleine Flagge.