der Segen
Eine rituelle Handlung oder ein gesprochenes Wort in einem religiösen Kontext, das Schutz, Heil oder Gottes Wohlwollen vermitteln soll.
Am Ende des Gottesdienstes spendete der Pfarrer den Segen.

Segen
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Eine rituelle Handlung oder ein gesprochenes Wort in einem religiösen Kontext, das Schutz, Heil oder Gottes Wohlwollen vermitteln soll.
Am Ende des Gottesdienstes spendete der Pfarrer den Segen.

„Der Segen“ ist das Nomen zum Verb „segnen“. Wenn ein Priester jemanden segnet, spendet er den Segen.
Der Priester sprach am Ende der Messe einen Segen für die Gemeinde.
Die Redewendung „jemandem seinen Segen geben“ bedeutet, jemandem die Erlaubnis oder Zustimmung zu erteilen. Das Possessivpronomen („seinen“, „ihren“, „meinen“) passt sich an die Person an, die die Zustimmung gibt.
Meine Eltern haben unserem Plan ihren Segen gegeben.
Im übertragenen Sinn beschreibt „ein Segen“ etwas sehr Positives oder Hilfreiches. Die Struktur ist oft „Etwas ist ein Segen für jemanden/etwas“.
Die neue Umgehungsstraße ist ein Segen für die Anwohner.
In der religiösen Bedeutung wird „Segen“ oft mit den Verben „spenden“, „geben“ oder „empfangen“ verwendet. „Spenden“ ist dabei ein typisches Verb für Priester oder andere religiöse Autoritäten.
Die Pilger kamen, um den Segen des Papstes zu empfangen.
„das Glück“ und „der Segen“ können beide etwas sehr Positives meinen. „Glück“ ist allgemeiner: Es kann ein Gefühl großer Freude sein oder ein guter Zufall. „Segen“ benutzt man übertragen, wenn etwas als besonders hilfreich, rettend oder wohltuend empfunden wird. Es klingt oft stärker als normales Glück, weil es eine Last leichter macht oder eine Situation deutlich verbessert. Man sagt zum Beispiel, eine Hilfe sei ein Segen. „Glück“ passt für viele schöne oder zufällige Momente, „Segen“ eher für etwas, das wirklich gut tut und das Leben leichter macht.

Die neue Waschmaschine ist für die große Familie ein echter Segen.
Mit etwas Glück bekommen wir noch zwei Plätze im Zug.