
seinetwegen
Wegen dieser männlichen Person oder wegen dieses Gegenstands; aufgrund seiner oder dessen.
Seinetwegen mussten wir den ganzen Weg zurückgehen.
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Wegen dieser männlichen Person oder wegen dieses Gegenstands; aufgrund seiner oder dessen.
Seinetwegen mussten wir den ganzen Weg zurückgehen.

Wird umgangssprachlich verwendet, um auszudrücken, dass die betreffende männliche Person etwas erlaubt oder nichts dagegen hat.
Seinetwegen können wir auch später kommen, ihm ist das egal.
„Seinetwegen“ ist ein festes Adverb und steht häufig am Satzanfang oder im Mittelfeld. Wenn es am Satzanfang steht, folgt im Hauptsatz direkt das finite Verb.
Seinetwegen mussten wir den Termin verschieben.
Wir mussten seinetwegen den Termin verschieben.
In der Bedeutung „aufgrund seiner Person oder Sache“ steht „seinetwegen“ oft bei Verben und Ausdrücken wie warten, zurückgehen, Probleme haben oder Schwierigkeiten bekommen.
Wir haben seinetwegen eine Stunde gewartet, weil er den Zug verpasst hatte.
Die Bedeutung „von ihm aus, er hat nichts dagegen“ ist umgangssprachlich und wird bei einer Erlaubnis oder einem Zugeständnis verwendet. „Seinetwegen“ drückt dabei die Zustimmung oder Gleichgültigkeit der männlichen Person aus, auf die sich „sein“ bezieht.
Papa sagt, seinetwegen dürfen wir den Film noch zu Ende schauen.