die Selbständigkeit
Die berufliche Tätigkeit, bei der man ein eigenes Unternehmen führt oder freiberuflich arbeitet und nicht bei einem Arbeitgeber angestellt ist.
Nach zehn Jahren im Büro wagte sie den Schritt in die Selbständigkeit.

Selbständigkeit
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Die berufliche Tätigkeit, bei der man ein eigenes Unternehmen führt oder freiberuflich arbeitet und nicht bei einem Arbeitgeber angestellt ist.
Nach zehn Jahren im Büro wagte sie den Schritt in die Selbständigkeit.

Das Wort leitet sich vom Adjektiv „selbständig“ ab. Es besteht aus „selbst“ und „ständig“ (von „stehen“) und bedeutet wörtlich den Zustand, „auf eigenen Füßen zu stehen“. Die Endung „-keit“ macht es zu einem Nomen.
Er liebt seine Selbständigkeit und möchte nie wieder für einen Chef arbeiten.
Im beruflichen Kontext ist die Formulierung „der Schritt in die Selbständigkeit“ oder „der Weg in die Selbständigkeit“ sehr verbreitet. Sie beschreibt den Prozess, ein eigenes Unternehmen zu gründen.
Der Weg in die Selbständigkeit erfordert Mut und eine gute Planung.
Die Bedeutung wird durch den Kontext klar. Geht es um „Beruf“ oder „Firma“, ist die berufliche Tätigkeit gemeint. Bei „Kindern“ oder „Erziehung“ geht es um Autonomie. Im Zusammenhang mit „Staat“ oder „Land“ ist die politische Unabhängigkeit gemeint.
Viele träumen von der beruflichen Selbständigkeit.
Wenn es um persönliche Autonomie geht, wird „Selbständigkeit“ oft mit Verben wie „fördern“, „unterstützen“, „erlangen“ oder „bewahren“ kombiniert.
Im Alter ist es vielen Menschen wichtig, ihre Selbständigkeit zu bewahren.
„Unabhängigkeit“ und „Selbständigkeit“ können beide bedeuten, dass jemand oder etwas ohne fremde Hilfe oder Kontrolle handeln kann. „Unabhängigkeit“ klingt oft stärker nach Freiheit von Einfluss, Kontrolle oder Unterstützung. Man benutzt es bei Personen, Staaten oder auch bei Institutionen. „Selbständigkeit“ passt besonders gut, wenn jemand Dinge allein erledigt, eigene Entscheidungen trifft oder im Alltag für sich sorgt. Außerdem hat „Selbständigkeit“ eine wichtige berufliche Bedeutung: Man arbeitet für sich selbst und ist nicht angestellt. Deshalb können Lernende die Wörter verwechseln. Bei persönlicher Freiheit sind beide möglich, aber bei einem eigenen Beruf sagt man normalerweise „Selbständigkeit“, nicht „Unabhängigkeit“.

Nach zehn Jahren im Büro plant Paul den Schritt in die Selbständigkeit.
Viele Jugendliche möchten mit der ersten eigenen Wohnung mehr Unabhängigkeit gewinnen.