die Selbstironie
Die Fähigkeit, über sich selbst, die eigenen Schwächen und Fehler auf eine humorvolle und distanzierte Weise zu spotten.
Mit einer gesunden Portion Selbstironie meisterte er die peinliche Situation.

Selbstironie
Loading your saved state.
Die Fähigkeit, über sich selbst, die eigenen Schwächen und Fehler auf eine humorvolle und distanzierte Weise zu spotten.
Mit einer gesunden Portion Selbstironie meisterte er die peinliche Situation.

Das Wort setzt sich aus „Selbst-“ und „Ironie“ zusammen. Die Vorsilbe „Selbst-“ bedeutet, dass sich etwas auf die eigene Person bezieht, also wörtlich „Ironie über sich selbst“.
Sein Humor ist geprägt von einer großen Portion Selbstironie.
„Selbstironie“ wird oft mit Verben kombiniert, die einen Besitz oder das Zeigen einer Eigenschaft ausdrücken. Häufige Verben sind „haben“, „besitzen“, „zeigen“ oder „beweisen“.
Er hat bewiesen, dass er viel Selbstironie besitzt.
Da Selbstironie als eine Eigenschaft gesehen wird, von der man mehr oder weniger haben kann, wird sie oft mit Mengenangaben wie „eine Prise“, „eine Portion“ oder „ein Mangel an“ kombiniert.
Eine Prise Selbstironie hätte ihm in dieser Situation gutgetan.
„die Selbstkritik“ und „die Selbstironie“ haben beide damit zu tun, wie man auf die eigenen Fehler oder Schwächen schaut. „Selbstkritik“ ist ernst und bedeutet, dass man das eigene Verhalten prüft und Schwächen erkennt. „Selbstironie“ ist humorvoller: Man kann über sich selbst lachen und nimmt sich nicht zu wichtig. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide mit einem Blick auf sich selbst zu tun haben. Wenn es um Verbesserung und ehrliche Bewertung geht, passt „Selbstkritik“. Wenn es um Humor über die eigenen Fehler geht, passt „Selbstironie“.

Mit viel Selbstironie erzählte Anna, wie sie beim Vortrag den roten Faden verloren hatte.
Nach dem Projekt zeigte das Team viel Selbstkritik und sprach offen über Fehler.