die Selbstkontrolle
Die Fähigkeit, die eigenen Gefühle, Impulse und Handlungen zu beherrschen und zu steuern, anstatt ihnen unkontrolliert nachzugeben.
Es erfordert viel Selbstkontrolle, bei einer Diät auf Süßigkeiten zu verzichten.

Selbstkontrolle
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Die Fähigkeit, die eigenen Gefühle, Impulse und Handlungen zu beherrschen und zu steuern, anstatt ihnen unkontrolliert nachzugeben.
Es erfordert viel Selbstkontrolle, bei einer Diät auf Süßigkeiten zu verzichten.

Dieses Nomen besteht aus „Selbst-“ und „Kontrolle“. Die Vorsilbe „Selbst-“ zeigt an, dass es um die Kontrolle über die eigene Person, also die eigenen Impulse und Gefühle, geht.
Beim Meditieren lernt man eine Form der Selbstkontrolle.
Häufige Verben im Zusammenhang mit „Selbstkontrolle“ beschreiben das Haben oder Verlieren dieser Fähigkeit. Besonders typisch sind „die Selbstkontrolle verlieren“ und das Gegenteil „die Selbstkontrolle bewahren“ oder „behalten“.
Als er die Beleidigung hörte, verlor er die Selbstkontrolle.
„Selbstkontrolle“ wird oft als etwas beschrieben, das man braucht oder das eine Situation erfordert. Dafür wird häufig die Struktur „etwas erfordert Selbstkontrolle“ oder „man braucht Selbstkontrolle, um ... zu ...“ verwendet.
Es braucht viel Selbstkontrolle, nicht die ganze Schokolade auf einmal zu essen.
„die Fassung“ und „die Selbstkontrolle“ haben beide mit Kontrolle über sich selbst zu tun. „Fassung“ benutzt man besonders in emotionalen Momenten, wenn jemand ruhig bleibt oder diese Ruhe verliert. Es geht oft um Schock, Ärger oder Trauer. „Selbstkontrolle“ ist allgemeiner: Sie beschreibt die Fähigkeit, Gefühle, Wünsche oder Handlungen zu steuern. Das kann auch beim Essen, beim Lernen oder in einem Streit wichtig sein. „Fassung“ passt also gut zur akuten Situation, „Selbstkontrolle“ zur allgemeinen Fähigkeit, sich zu beherrschen.

Beim Einkaufen braucht Max viel Selbstkontrolle, weil er nicht zu viele Süßigkeiten kaufen will.
Nach der Nachricht konnten wir kaum die Fassung bewahren.