Die Fähigkeit oder der Prozess, eigene Aufgaben, Arbeitsabläufe oder das eigene Leben eigenständig und ohne Anweisungen von außen zu strukturieren und zu verwalten.
beispiel
Für das Studium ist ein hohes Maß an Selbstorganisation erforderlich.
Tipps
Wortaufbau
Das Wort setzt sich aus „Selbst-“ und „Organisation“ zusammen. Die Vorsilbe „Selbst-“ bedeutet „eigen“ oder „von allein“ und ist sehr produktiv im Deutschen, wie in „Selbstvertrauen“ oder „Selbstdisziplin“.
BEISPIEL
Gute Selbstorganisation hilft, Stress im Alltag zu reduzieren.
Kontexthinweis
Die Bedeutung des Wortes hängt stark vom Kontext ab. Spricht man über Personen, Studium oder Arbeit, ist die persönliche Fähigkeit gemeint. In wissenschaftlichen Kontexten (Physik, Biologie) geht es um die spontane Entstehung von Ordnung in Systemen.
BEISPIEL
Für das Homeoffice ist viel Selbstorganisation nötig.
Typische Verbindungen
Wenn es um die persönliche Fähigkeit geht, wird oft die Formulierung „ein hohes Maß an Selbstorganisation“ verwendet. Verben wie „erfordern“, „lernen“ oder „verbessern“ sind ebenfalls typisch.
BEISPIEL
Der Job erfordert ein hohes Maß an Selbstorganisation und Eigeninitiative.
Vergleichen mit
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Selbstorganisation vs Organisation
„die Organisation“ und „die Selbstorganisation“ beschreiben beide, dass Aufgaben geordnet und geplant werden. „Organisation“ ist allgemein und kann sich auf eine Feier, ein Projekt oder die Arbeit einer Gruppe beziehen. „Selbstorganisation“ meint, dass eine Person ihre eigenen Aufgaben und ihren eigenen Alltag selbst ordnet, ohne dass jemand genaue Anweisungen gibt. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide mit Planung zu tun haben. Der wichtige Unterschied ist: Bei Selbstorganisation geht es um Eigenständigkeit.
Selbstorganisation
Für das Projekt braucht Nora gute Selbstorganisation, weil sie viel allein arbeitet.
Organisation
Vor dem Termin war die Organisation der Unterlagen besonders wichtig.