die Semmel
Eine vor allem in Süddeutschland und Österreich gebräuchliche Bezeichnung für ein kleines, meist rundes Brötchen aus hellem Weizenmehl.
Für die Brotzeit kaufe ich beim Bäcker zwei Semmeln und eine Breze.

Semmel
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Eine vor allem in Süddeutschland und Österreich gebräuchliche Bezeichnung für ein kleines, meist rundes Brötchen aus hellem Weizenmehl.
Für die Brotzeit kaufe ich beim Bäcker zwei Semmeln und eine Breze.

Das Wort „Semmel“ wird hauptsächlich in Süddeutschland (vor allem Bayern) und in Österreich für ein kleines Weizenbrötchen verwendet. In anderen Teilen Deutschlands ist es nicht üblich.
In Wien bestellt man zum Frühstück oft eine Semmel mit Marmelade.
„Semmel“ wird oft zu zusammengesetzten Nomen kombiniert, die eine Art belegtes Brötchen beschreiben. Sehr typisch sind „Leberkäsesemmel“, „Wurstsemmel“ oder „Käsesemmel“.
In der Mittagspause esse ich oft eine Leberkäsesemmel.
Von „Semmel“ leiten sich andere bekannte Wörter ab, die auch außerhalb Süddeutschlands und Österreichs verstanden werden. Dazu gehören „Semmelknödel“ (eine Art Knödel) und „Semmelbrösel“ (Paniermehl).
Für ein Wiener Schnitzel braucht man Semmelbrösel.
„der Kaiser“ und „die Semmel“ können beide mit einem kleinen Brötchen zu tun haben, aber nur in einer bestimmten Bedeutung. „Kaiser“ ist dann eine kurze Form für „Kaisersemmel“, also eine besondere runde Semmel mit sternförmigem Einschnitt. „Semmel“ ist allgemeiner und bedeutet in Süddeutschland und Österreich einfach „Brötchen“. Verwechslungsgefahr gibt es, weil „Kaiser“ normalerweise auch einen Herrscher meint. Beim Bäcker ist mit „ein Kaiser“ aber oft kein Herrscher gemeint, sondern ein bestimmtes Gebäck.

Für die Jause kauft Anna zwei frische Semmeln.
Beim Bäcker nehme ich einen Kaiser mit Butter und Marmelade.