der Sessel
Ein bequemes, gepolstertes Sitzmöbel für eine Person, das typischerweise Armlehnen hat.
Er saß gemütlich im Sessel und las ein Buch.

Sessel
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Ein bequemes, gepolstertes Sitzmöbel für eine Person, das typischerweise Armlehnen hat.
Er saß gemütlich im Sessel und las ein Buch.

Achten Sie auf die Präpositionen und den Kasus. Wenn Sie sich auf das Möbelstück zubewegen, heißt es „in den Sessel“ (Akkusativ). Wenn Sie bereits dort sind, heißt es „im Sessel“ (Dativ).
Setz dich doch in den bequemen Sessel am Fenster!
In der Standardbedeutung „Polstermöbel“ wird „Sessel“ oft mit Adjektiven kombiniert, die Komfort oder Material beschreiben. Typisch sind „bequemer Sessel“, „gemütlicher Sessel“ oder „Ledersessel“.
Für meine Leseecke wünsche ich mir einen gemütlichen Sessel mit hoher Lehne.
Achtung, die Bedeutung von „Sessel“ ist regional unterschiedlich. In Österreich und Teilen Süddeutschlands bezeichnet das Wort oft einen einfachen Stuhl, zum Beispiel am Esstisch.
In Wien fragt man im Restaurant vielleicht: „Ist dieser Sessel hier noch frei?“
„der Stuhl“ und „der Sessel“ sind beide Sitzmöbel für eine Person. Im Standarddeutschen ist ein Stuhl meistens einfacher: Er hat eine Sitzfläche, Beine und oft eine Rückenlehne, aber normalerweise keine weiche Polsterung. Ein Sessel ist bequemer, gepolstert und hat oft Armlehnen. Verwechseln kann man die Wörter, weil man auf beiden sitzt. Außerdem bedeutet „Sessel“ in Österreich und in Teilen Süddeutschlands oft einfach „Stuhl“. Im normalen Standarddeutsch passt „Stuhl“ eher an den Tisch, „Sessel“ eher ins Wohnzimmer zum Ausruhen.

Nach der Arbeit setzt sich Maria in den weichen Sessel und liest ein Buch.
Für die Feier morgen stellt mein Freund noch zehn Stühle in den Garten.