die Setzung
Das langsame Absinken eines Bauwerks oder von Bodenschichten aufgrund von Verdichtung oder Gewichtsbelastung.
Durch die Setzung des Fundaments entstanden Risse in der Hauswand.

Setzung
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Das langsame Absinken eines Bauwerks oder von Bodenschichten aufgrund von Verdichtung oder Gewichtsbelastung.
Durch die Setzung des Fundaments entstanden Risse in der Hauswand.

Das Nomen „Setzung“ ist direkt vom Verb „setzen“ abgeleitet. Die Endung „-ung“ beschreibt hier das Ergebnis oder den Prozess des Setzens. Die Grundidee ist also, dass etwas festgesetzt oder etabliert wird.
Die Setzung von Standards ist ein wichtiger erster Schritt.
Diese Bedeutung ist ein Fachbegriff aus dem Bauwesen und der Geologie. Sie erkennen sie an Wörtern wie „Gebäude“, „Fundament“, „Boden“ oder „Mauerwerk“ im selben Kontext.
Ein Architekt muss mögliche Setzungen des Baugrunds immer einkalkulieren.
In diesem Sinne ist „Setzung“ ein Fachbegriff aus der Philosophie und Logik. Er taucht in Diskussionen über Ethik, Werte oder grundlegende Annahmen auf.
Die absolute Setzung der Vernunft ist ein zentrales Thema bei Kant.
Im juristischen Bereich wird „Setzung“ fast immer in festen Kombinationen verwendet. Die häufigsten sind „die Setzung einer Frist“ oder „die Setzung eines Termins“.
Das Gericht ist für die Setzung des Verhandlungstermins verantwortlich.
„die Annahme“ und „die Setzung“ können beide einen Ausgangspunkt für weiteres Denken bezeichnen. „die Annahme“ ist aber das normale Wort für eine Vermutung oder Hypothese. Man hält etwas vorläufig für wahr. „die Setzung“ ist viel spezieller und klingt fachlich. Sie meint, dass man ein Prinzip, einen Wert oder eine Annahme bewusst als Grundlage festlegt. Lernende können sie verwechseln, weil beide am Anfang einer Argumentation stehen können. Im Alltag ist fast immer „Annahme“ natürlicher; „Setzung“ passt eher in Philosophie, Logik oder sehr formelle Texte.

Die Setzung eines festen Prinzips macht die Theorie klarer.
Bei dieser Annahme fehlen uns noch sichere Zahlen.