der Seufzer
Ein tiefes, hörbares Ausatmen, das oft Gefühle wie Traurigkeit, Erleichterung, Müdigkeit oder Sehnsucht ausdrückt.
Mit einem tiefen Seufzer der Erleichterung ließ er sich in den Sessel fallen.

Seufzer
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Ein tiefes, hörbares Ausatmen, das oft Gefühle wie Traurigkeit, Erleichterung, Müdigkeit oder Sehnsucht ausdrückt.
Mit einem tiefen Seufzer der Erleichterung ließ er sich in den Sessel fallen.

Das Nomen „der Seufzer“ ist direkt vom Verb „seufzen“ abgeleitet. Wenn jemand seufzt, ist das Geräusch, das er macht, ein Seufzer.
Man konnte hören, wie er leise seufzte.
Ein Seufzer wird oft mit einem Adjektiv wie „tief“, „leise“ oder „schwer“ beschrieben. Um den Grund auszudrücken, verwendet man oft eine Genitiv-Konstruktion: „ein Seufzer der Erleichterung“ oder „ein Seufzer der Enttäuschung“.
Als sie die Prüfungsergebnisse sah, stieß sie einen tiefen Seufzer der Erleichterung aus.
Die Bedeutung „Gebäck“ erkennen Sie am Kontext. Wenn von „backen“, „Kaffee“, „Kuchen“, „süß“ oder „Bäckerei“ die Rede ist, sind wahrscheinlich die kleinen Baisers gemeint und nicht das Ausatmen.
Meine Oma backt die besten Seufzer nach einem alten Familienrezept.
Die Verwendung von „Seufzer“ für ein Baiser-Gebäck ist eher veraltet oder regional begrenzt. In den meisten Teilen Deutschlands ist der Begriff „Baiser“ dafür üblicher.
In dem alten Kochbuch fand sie ein Rezept für „Seufzer mit Schokolade“.
„der Atemzug“ und „der Seufzer“ haben beide mit dem Atmen zu tun, sind aber nicht dasselbe. Ein „Atemzug“ ist neutral und meint einmal Ein- und Ausatmen. Ein „Seufzer“ ist ein hörbares, tiefes Ausatmen und zeigt oft ein Gefühl, zum Beispiel Erleichterung, Müdigkeit oder Traurigkeit. Man kann die Wörter verwechseln, weil ein Seufzer auch ein Teil des Atmens ist. Wenn nur die körperliche Handlung gemeint ist, passt „Atemzug“. Wenn ein Gefühl hörbar wird, passt „Seufzer“.

Mit einem langen Seufzer legte Anna den schweren Brief auf den Tisch.
Nach dem schnellen Lauf brauchte er ein paar ruhige Atemzüge.