
seufzen
Tief und hörbar ausatmen, um ein Gefühl wie Traurigkeit, Erleichterung, Müdigkeit oder Sehnsucht auszudrücken.
Nach dem langen Arbeitstag seufzte er tief und ließ sich auf das Sofa fallen.
seufzen – seufzte – hat geseufzt
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Tief und hörbar ausatmen, um ein Gefühl wie Traurigkeit, Erleichterung, Müdigkeit oder Sehnsucht auszudrücken.
Nach dem langen Arbeitstag seufzte er tief und ließ sich auf das Sofa fallen.

Sich über etwas beklagen oder unter einer Belastung leiden.
Die Unternehmen seufzen unter der hohen Steuerlast.
| ich | seufze |
|---|---|
| du | seufzt |
| er/sie/es | seufzt |
| wir | seufzen |
| ihr | seufzt |
| sie | seufzen |
| ich | seufzte |
|---|---|
| du | seufztest |
| er/sie/es | seufzte |
| wir | seufzten |
| ihr | seufztet |
| sie | seufzten |
| ich | habe geseufzt |
|---|---|
| du | hast geseufzt |
| er/sie/es | hat geseufzt |
| wir | haben geseufzt |
| ihr | habt geseufzt |
| sie | haben geseufzt |
| du | seufz! seufze! |
|---|---|
| ihr | seufzt! |
| Sie | seufzen Sie! |
| ich | hatte geseufzt |
|---|---|
| du | hattest geseufzt |
| er/sie/es | hatte geseufzt |
| wir | hatten geseufzt |
| ihr | hattet geseufzt |
| sie | hatten geseufzt |
| ich | werde seufzen |
|---|---|
| du | wirst seufzen |
| er/sie/es | wird seufzen |
| wir | werden seufzen |
| ihr | werdet seufzen |
| sie | werden seufzen |
| ich | seufze |
|---|---|
| du | seufzest |
| er/sie/es | seufze |
| wir | seufzen |
| ihr | seufzet |
| sie | seufzen |
Für die indirekte Rede.
| ich | seufzte |
|---|---|
| du | seufztest |
| er/sie/es | seufzte |
| wir | seufzten |
| ihr | seufztet |
| sie | seufzten |
Für Wünsche und „würde“.
| Infinitiv | seufzen |
|---|---|
| mit zu | zu seufzen |
| Partizip I | seufzend |
| Partizip II | geseufzt |
Um die Art des Seufzens genauer zu beschreiben, wird das Verb oft mit einem Adverb kombiniert. Häufige Verbindungen sind „tief seufzen“, „leise seufzen“ oder „erleichtert seufzen“.
Als sie die gute Nachricht hörte, seufzte sie erleichtert auf.
Wenn man den Grund für das Seufzen nennen möchte, kann man die Präposition „über“ mit dem Akkusativ verwenden. Das Verb kann aber auch ohne Grund für sich allein stehen.
Er seufzte über die viele Arbeit, die noch vor ihm lag.
In der übertragenen Bedeutung „leiden“ oder „sich beklagen“ wird „seufzen“ fast immer mit der Präposition „unter“ und dem Dativ verwendet. Das Subjekt ist oft eine Gruppe, z.B. Unternehmen oder Bürger.
Viele kleine Geschäfte seufzen unter den hohen Mieten in der Innenstadt.
Diese bildliche Verwendung von „seufzen“ ist typisch für die Schriftsprache, insbesondere für journalistische Texte, wenn über wirtschaftliche oder soziale Belastungen berichtet wird.
Die Baubranche seufzt unter dem Mangel an Fachkräften.
Beide Verben können einen hörbaren Ausdruck von Belastung oder einem Gefühl bezeichnen. „Stöhnen“ ist eher ein klagender oder schmerzvoller unartikulierte Laut, während „seufzen“ vor allem tiefes, hörbares Ausatmen ausdrückt. Verwende „stöhnen“ beim Laut und „seufzen“ beim betonten Ausatmen.

Nach dem Heben der schweren Kiste seufzte er erschöpft.
Beim Heben der schweren Kiste stöhnte er vor Anstrengung.