Eine leichte, zwanglose Konversation über alltägliche und unverfängliche Themen. Smalltalk dient oft dazu, eine angenehme Atmosphäre zu schaffen oder peinliches Schweigen zu vermeiden.
beispiel
Vor Beginn der Konferenz führten die Teilnehmer noch etwas Smalltalk über das Wetter und die Anreise.
Tipps
Wortzusammensetzung
„Smalltalk“ ist ein Lehnwort aus dem Englischen und setzt sich aus „small“ (klein) und „talk“ (Gespräch) zusammen. Es beschreibt also wörtlich ein „kleines Gespräch“ über einfache, alltägliche Themen.
BEISPIEL
Ein bisschen Smalltalk vor dem Meeting lockert die Atmosphäre auf.
Typische Verben
„Smalltalk“ wird meistens mit den Verben „führen“ oder „halten“ verwendet. Beide bedeuten, dass man sich an einer solchen leichten Unterhaltung beteiligt.
BEISPIEL
Auf der Party musste ich mit vielen Leuten Smalltalk führen.
Verwendung als Nicht-Zählnomen
„Smalltalk“ wird im Deutschen wie ein nicht zählbares Nomen (Massennomen) behandelt. Man verwendet es daher normalerweise ohne Artikel oder mit „etwas“, aber nicht im Plural oder mit „ein“.
BEISPIEL
Wir machten etwas Smalltalk, um das Schweigen zu brechen.
Vergleichen mit
near_synonym · confusable
Smalltalk vs Gespräch
„das Gespräch“ und „der Smalltalk“ haben beide mit mündlichem Austausch zwischen Menschen zu tun. „Gespräch“ ist das allgemeinere Wort. Es kann locker, ernst, privat oder auch formell sein. „Smalltalk“ ist eine besondere Art von Gespräch: leicht, freundlich und ohne schwierige oder sehr persönliche Themen. Typisch sind Themen wie Wetter, Wochenende oder Reise. Lernende können die Wörter verwechseln, weil Smalltalk auch ein Gespräch ist. Aber nicht jedes Gespräch ist Smalltalk. Wenn es um ein wichtiges Thema, ein Problem oder einen Termin geht, passt „Gespräch“ besser.
Smalltalk
Beim Warten auf den Termin machte Lisa etwas Smalltalk mit dem Kunden.
Gespräch
Nach dem Gespräch mit der Chefin wusste Mehmet, was er ändern muss.