sowjetisch
Sich auf die Sowjetunion (UdSSR), ihre Bürger, ihre Politik oder ihre Kultur beziehend.
Die sowjetische Armee zog 1994 aus Ostdeutschland ab.

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Sich auf die Sowjetunion (UdSSR), ihre Bürger, ihre Politik oder ihre Kultur beziehend.
Die sowjetische Armee zog 1994 aus Ostdeutschland ab.

Das Adjektiv ist vom russischen Wort „Sowjet“ (совет) abgeleitet, was „Rat“ bedeutet. Die Endung „-isch“ ist eine typisch deutsche Endung zur Bildung von Adjektiven aus Nomen.
Das ist eine typisch deutsche Angewohnheit.
Das Adjektiv „sowjetisch“ bezieht sich fast immer auf die Sowjetunion (UdSSR), einen Staat, der von 1922 bis 1991 existierte. Es wird für alles verwendet, was mit diesem Staat in Verbindung steht.
Viele Gebäude aus der sowjetischen Zeit stehen heute unter Denkmalschutz.
„Sowjetisch“ wird oft mit Nomen kombiniert, die sich auf den Staat, das Militär oder die Kultur beziehen, zum Beispiel „die sowjetische Regierung“, „ein sowjetischer Autor“ oder „die sowjetische Raumfahrt“.
Der erste Mensch im All war ein sowjetischer Kosmonaut.
Die ursprüngliche Bedeutung, die sich auf die Arbeiter- und Soldatenräte („Sowjets“) bezieht, ist heute sehr selten. Sie wird nur in spezifischen historischen Texten über die russische Revolution verwendet.
Die Machtübernahme durch die Bolschewiki basierte auf dem sowjetischen System der Räte.
„russisch“ und „sowjetisch“ können verwechselt werden, weil Russland ein wichtiger Teil der Sowjetunion war. „russisch“ bezieht sich aber auf Russland, die russische Sprache, Menschen oder Kultur. „sowjetisch“ bezieht sich auf die frühere Sowjetunion, also auf einen historischen Staat mit mehreren Republiken. Nicht alles Sowjetische war russisch, und nicht alles Russische ist sowjetisch. Für die heutige Sprache, Kultur oder Dinge aus Russland sagt man normalerweise „russisch“. Für Geschichte, Politik oder Dinge aus der Zeit der UdSSR passt „sowjetisch“.

Im Museum sieht man alte sowjetische Plakate aus dem 20. Jahrhundert.
In dem Kurs lernen die Teilnehmer russische Wörter für den Alltag.