Die wissenschaftliche Disziplin, die gesellschaftliche Phänomene, Strukturen und Prozesse mit empirischen Methoden untersucht. Sie ist ein Teilbereich der Sozialwissenschaften.
beispiel
Die Sozialforschung liefert wichtige Daten für politische Entscheidungen und das Verständnis gesellschaftlicher Entwicklungen.
Tipps
Wortzusammensetzung
Das Wort ist aus „sozial“ und „Forschung“ zusammengesetzt. Es bedeutet also wörtlich „Forschung über das Soziale“, also die Gesellschaft.
BEISPIEL
Die empirische Sozialforschung arbeitet mit Daten und Statistiken.
Typische Verbindungen
Im wissenschaftlichen Kontext wird dieses Wort oft mit bestimmten Verben und Adjektiven verwendet. Typisch sind „Sozialforschung betreiben“, „Ergebnisse der Sozialforschung“ sowie „quantitative“ oder „qualitative Sozialforschung“.
BEISPIEL
Das Institut betreibt seit Jahren erfolgreich Sozialforschung.
Register
„Sozialforschung“ ist ein Fachbegriff aus der Wissenschaft. Man verwendet ihn hauptsächlich in akademischen, politischen oder journalistischen Texten, die sich mit Gesellschaftsthemen befassen.
BEISPIEL
Ein Artikel über den demografischen Wandel zitierte eine Studie der Sozialforschung.
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Sozialforschung vs Soziologie
„Soziologie“ und „Sozialforschung“ liegen nah beieinander, weil beide gesellschaftliche Themen untersuchen. „Soziologie“ ist das ganze wissenschaftliche Fach, mit Theorien, Begriffen und verschiedenen Themen des Zusammenlebens. „Sozialforschung“ betont stärker die konkrete Untersuchung mit Daten, zum Beispiel Umfragen, Interviews oder Statistiken. Die Wörter können verwechselt werden, weil Soziologinnen und Soziologen oft Sozialforschung machen. Als Orientierung hilft: Soziologie ist das Fach, Sozialforschung ist eher die praktische Forschung zu sozialen Fragen.
Sozialforschung
Bei der Sozialforschung werden oft Menschen zu ihrem Alltag befragt.
Soziologie
An der Universität hat die Mitarbeiterin ein Seminar in Soziologie besucht.