Eine Wohnung, die mit öffentlichen Mitteln gefördert wird und daher eine niedrigere Miete hat. Sie ist für Personen mit geringem Einkommen vorgesehen.
beispiel
Nach langer Suche hat die Familie endlich eine bezahlbare Sozialwohnung gefunden.
Tipps
Wortzusammensetzung
Dieses Nomen ist aus „sozial“ und „Wohnung“ zusammengesetzt. Es beschreibt eine Wohnung, die Teil des sozialen Sicherungssystems ist und nicht frei am Markt verfügbar ist.
BEISPIEL
Der Bau von Sozialwohnungen wird von der Stadt gefördert.
Typische Verbindungen
Da diese Wohnungen nicht einfach gemietet werden können, sind typische Verben „beantragen“, „bekommen“, „erhalten“ oder „zugewiesen bekommen“. Man spricht auch davon, „auf eine Sozialwohnung zu warten“.
BEISPIEL
Man muss eine Sozialwohnung beim Wohnungsamt beantragen.
Kultureller Kontext
Um eine Sozialwohnung mieten zu dürfen, benötigt man in Deutschland in der Regel einen „Wohnberechtigungsschein“. Dieses offizielle Dokument bestätigt, dass das Einkommen unter einer bestimmten Grenze liegt.
BEISPIEL
Ohne einen Wohnberechtigungsschein können Sie diese Sozialwohnung nicht mieten.
Vergleichen mit
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Sozialwohnung vs Mietwohnung
„Mietwohnung“ und „Sozialwohnung“ bezeichnen beide Wohnungen, für die man Miete bezahlt. Der Unterschied liegt im Hintergrund der Wohnung. Eine „Mietwohnung“ ist allgemein jede Wohnung, die man nicht besitzt, sondern mietet. Eine „Sozialwohnung“ ist eine besondere Mietwohnung mit staatlicher Förderung und meist niedrigerer Miete. Sie ist für Menschen mit geringerem Einkommen gedacht. Die Wörter können verwechselt werden, weil eine Sozialwohnung auch eine Mietwohnung ist. Aber nicht jede Mietwohnung ist eine Sozialwohnung. Wenn du nur sagen willst, dass jemand zur Miete wohnt, nimm „Mietwohnung“. Wenn es um gefördertes Wohnen mit bestimmten Regeln geht, nimm „Sozialwohnung“.
Sozialwohnung
Für eine Sozialwohnung braucht Mehmet einen Nachweis über sein Einkommen.
Mietwohnung
Nach dem Umzug zahlt Lena für ihre Mietwohnung jeden Monat 850 Euro.