spät
Beschreibt einen Zeitpunkt, der nach der erwarteten, üblichen oder vereinbarten Zeit liegt.
Er kam wie immer zu spät zur Besprechung.

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Beschreibt einen Zeitpunkt, der nach der erwarteten, üblichen oder vereinbarten Zeit liegt.
Er kam wie immer zu spät zur Besprechung.

Das Adjektiv „spät“ ist der Kern der Wortfamilie rund um das Thema Zeit. Davon leiten sich das Verb „sich verspäten“ und das Nomen „die Verspätung“ ab.
Ich fürchte, ich werde mich heute um 10 Minuten verspäten.
Um auszudrücken, dass etwas nach dem richtigen oder möglichen Zeitpunkt geschieht, wird „spät“ sehr häufig mit „zu“ kombiniert. Die Wendung „zu spät kommen“ ist besonders geläufig.
Für eine Entschuldigung ist es jetzt zu spät.
Die Steigerungsform „später“ bedeutet „zu einem zukünftigen Zeitpunkt“. Sie wird sehr häufig im Alltag verwendet, besonders in der Abschiedsformel „Bis später!“.
Ich kann jetzt nicht telefonieren, ich rufe dich später zurück.
Um einen fortgeschrittenen Teil eines Tages zu beschreiben, wird „spät“ als Adjektiv vor eine Zeitangabe gestellt. Typische Kombinationen sind „am späten Nachmittag“ oder „am späten Abend“.
Die Party begann erst am späten Abend.
„spät“ und „früh“ beschreiben beide Zeitpunkte, aber sie zeigen in entgegengesetzte Richtungen. „spät“ meint einen Zeitpunkt nach der normalen oder vereinbarten Zeit oder einen fortgeschrittenen Teil eines Zeitraums. „früh“ meint den Anfang eines Tages, einer Zeit oder einen Zeitpunkt vor dem Erwarteten. Bei Terminen heißt „früh“ oft: vor der vereinbarten Zeit; „spät“ heißt: nach der vereinbarten Zeit. Bei Tageszeiten ist „früh“ eher morgens, „spät“ eher abends oder nachts.

Yara kommt in der Pause zu spät zum Termin.
Ali beginnt früh mit dem Lernen, weil er am Wochenende frei haben möchte.