der Stammkunde
Eine Person, die regelmäßig und über längere Zeit in einem bestimmten Geschäft einkauft oder eine Dienstleistung in Anspruch nimmt.
Als Stammkunde kennt der Wirt seine Getränkebestellung schon auswendig.

Stammkunde
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Eine Person, die regelmäßig und über längere Zeit in einem bestimmten Geschäft einkauft oder eine Dienstleistung in Anspruch nimmt.
Als Stammkunde kennt der Wirt seine Getränkebestellung schon auswendig.

Das Wort besteht aus „Stamm“ und „Kunde“. „Stamm“ bedeutet hier so viel wie „fest dazugehörend“ oder „Kern“. Ein Stammkunde ist also ein Kunde, der zum festen Kern eines Geschäfts gehört.
Der Bäcker begrüßt jeden Morgen seine Stammkunden mit Namen.
Der Begriff wird meist für Geschäfte oder Dienstleister mit persönlichem Kontakt verwendet, wie Cafés, kleine Läden, Friseure oder Restaurants. Bei großen, anonymen Supermarktketten ist er seltener.
In meinem Lieblingscafé bin ich seit Jahren Stammkunde.
Die Vorsilbe „Stamm-“ wird oft verwendet, um Regelmäßigkeit oder eine feste Zugehörigkeit auszudrücken. Ähnliche Bildungen sind zum Beispiel „der Stammgast“ (in einem Lokal) oder „die Stammkneipe“ (das Lokal, das man regelmäßig besucht).
Er geht jeden Freitag in seine Stammkneipe, um Freunde zu treffen.
„Kunde“ und „Stammkunde“ hängen eng zusammen, sind aber nicht gleich. „Kunde“ ist jeder, der etwas kauft oder eine Dienstleistung nutzt. „Stammkunde“ ist eine besondere Art von Kunde: Diese Person kommt regelmäßig und schon längere Zeit zu demselben Geschäft oder Anbieter. Man kann die Wörter verwechseln, weil jeder Stammkunde ein Kunde ist. Aber ein Kunde kann auch nur einmal kommen. Wenn die regelmäßige Beziehung wichtig ist, sagt man „Stammkunde“.

Dem Stammkunden legt die Bäckerin jeden Morgen sein Lieblingsbrot zurück.
Ein Kunde kauft im Supermarkt nur eine Flasche Wasser.