
vonstatten gehen
Beschreibt, wie etwas abläuft, geschieht oder sich ereignet. Es ist eine formellere Umschreibung für „passieren“ oder „stattfinden“.
Die Evakuierung des Gebäudes ging ruhig und geordnet vonstatten.
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Beschreibt, wie etwas abläuft, geschieht oder sich ereignet. Es ist eine formellere Umschreibung für „passieren“ oder „stattfinden“.
Die Evakuierung des Gebäudes ging ruhig und geordnet vonstatten.

Jemanden besuchen, oft auf eine etwas formelle oder offizielle Weise.
Nächste Woche werde ich meiner alten Tante einen Besuch abstatten.

Sich bei jemandem formell bedanken.
In seiner Rede wollte der Preisträger allen Unterstützern seinen Dank abstatten.
Das Verb „statten“ wird in der modernen Sprache nicht mehr allein verwendet. Es existiert nur noch als Teil von festen Ausdrücken wie „vonstatten gehen“, „einen Besuch abstatten“ oder „Dank abstatten“.
Ich wollte nur kurz vorbeikommen und Ihnen einen Besuch abstatten.
In der Wendung „vonstatten gehen“ verhält sich „vonstatten“ wie eine trennbare Vorsilbe des Verbs „gehen“. Im Hauptsatz steht „vonstatten“ am Ende, im Nebensatz steht es zusammen mit dem konjugierten Verb.
Das Fest ging ohne Probleme vonstatten.
Die Wendung „einen Besuch abstatten“ erfordert eine Person im Dativ. Das Muster lautet: jemandem (Dativ) einen Besuch abstatten.
Der Botschafter stattete dem Präsidenten einen Besuch ab.
Auch die Wendung „Dank abstatten“ wird mit einer Person im Dativ verwendet. Das Muster ist: jemandem (Dativ) Dank abstatten.
Der Gerettete wollte seinen Helfern persönlich Dank abstatten.
Der Ausdruck „vonstatten gehen“ gehört zur gehobenen oder formellen Sprache. Man findet ihn häufiger in schriftlichen Berichten oder offiziellen Mitteilungen.
Die Wahl ging sehr geordnet vonstatten.