die Strapaze
Eine große körperliche oder seelische Anstrengung, Mühe oder Beschwerlichkeit. Das Wort wird sehr häufig im Plural verwendet.
Nach den Strapazen der langen Reise waren alle froh, endlich im Hotel anzukommen.

Strapaze
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Eine große körperliche oder seelische Anstrengung, Mühe oder Beschwerlichkeit. Das Wort wird sehr häufig im Plural verwendet.
Nach den Strapazen der langen Reise waren alle froh, endlich im Hotel anzukommen.

Obwohl die Einzahl „die Strapaze“ existiert, wird das Wort viel häufiger im Plural „die Strapazen“ verwendet. Es beschreibt dann eine Reihe von Anstrengungen oder eine anstrengende Phase.
Er erholt sich gerade von den Strapazen der Operation.
Häufige Verben mit „Strapazen“ sind „auf sich nehmen“, „überstehen“ oder „sich erholen von“. Oft wird mit einem Genitiv beschrieben, woher die Anstrengung kommt.
Die Strapazen des langen Fluges waren schnell vergessen.
„Strapaze“ gehört zu einem eher gehobenen oder schriftlichen Sprachstil. Es drückt eine besonders hohe und oft langanhaltende Belastung aus.
Die Flucht war eine einzige Strapaze für die ganze Familie.
„die Mühe“ und „die Strapaze“ beschreiben beide, dass etwas anstrengend ist. „Mühe“ ist allgemeiner und kann auch eine normale geistige oder praktische Anstrengung sein. „Strapaze“ ist stärker: Es geht um große Belastung, oft körperlich oder seelisch. Das Wort steht häufig im Plural, zum Beispiel bei Reisen, langen Wegen oder schweren Zeiten. Wenn etwas nur Arbeit macht, sagt man eher „Mühe“. Wenn es wirklich belastend oder erschöpfend ist, passt „Strapaze“ besser.

Nach den Strapazen der Reise wollte Herr Schwarz nur noch schlafen.
Er gibt sich im Kurs viel Mühe mit der Aussprache.