
stubenrein
Ein Haustier ist daran gewöhnt, in der Wohnung oder im Haus nicht seinen Kot oder Urin abzusetzen.
Der Welpe ist schon stubenrein und macht draußen sein Geschäft.
stubenrein – stubenreiner – am stubenreinsten
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Ein Haustier ist daran gewöhnt, in der Wohnung oder im Haus nicht seinen Kot oder Urin abzusetzen.
Der Welpe ist schon stubenrein und macht draußen sein Geschäft.

Übertragen, umgangssprachlich: nicht anstößig und gesellschaftlich akzeptabel, sodass man es in einer respektablen Umgebung zeigen oder äußern kann; besonders von Witzen, Äußerungen und Ansichten.
Seine politischen Ansichten sind inzwischen stubenrein geworden.
| Grundform | stubenrein |
|---|---|
| Komparativ | stubenreiner |
| Superlativ | am stubenreinsten |
| mask. | fem. | neutr. | Plural | |
|---|---|---|---|---|
| Nom. | -e | -e | -e | -en |
| Akk. | -en | -e | -e | -en |
| Dat. | -en | -en | -en | -en |
| Gen. | -en | -en | -en | -en |
Endung anhängen an stubenrein.
| mask. | fem. | neutr. | Plural | |
|---|---|---|---|---|
| Nom. | -er | -e | -es | -en |
| Akk. | -en | -e | -es | -en |
| Dat. | -en | -en | -en | -en |
| Gen. | -en | -en | -en | -en |
Endung anhängen an stubenrein.
| mask. | fem. | neutr. | Plural | |
|---|---|---|---|---|
| Nom. | -er | -e | -es | -e |
| Akk. | -en | -e | -es | -e |
| Dat. | -em | -er | -em | -en |
| Gen. | -en | -er | -en | -er |
Endung anhängen an stubenrein.
„Stubenrein“ setzt sich aus „Stube“ und „rein“ zusammen. Wörtlich beschreibt das Wort also etwas, das in der Stube sauber bleibt.
Nach einigen Wochen war der kleine Hund endlich stubenrein.
Bei Haustieren weist der Kontext auf die wörtliche Bedeutung hin, besonders mit Wörtern wie „Welpe“, „Hund“, „Katze“ oder „draußen“. Bei „Ansichten“, „Ideen“ oder „Äußerungen“ ist meist die übertragene Bedeutung gemeint.
Der neue Welpe ist noch nicht stubenrein.
Seine provokanten Ideen gelten inzwischen als stubenrein.
Für die Bedeutung bei Haustieren sind besonders die Verbindungen „stubenrein werden“, „stubenrein sein“ und „einen Hund stubenrein bekommen“ gebräuchlich.
Mit viel Geduld wurde der Hund innerhalb weniger Wochen stubenrein.
Die übertragene Bedeutung steht häufig bei politischen oder gesellschaftlichen Ansichten, Ideen und Äußerungen. Das Wort kann dabei leicht kritisch oder ironisch wirken, weil etwas als gesellschaftlich akzeptabel dargestellt wird.
Die Partei versucht, ihre radikalen Forderungen stubenrein zu präsentieren.