
das Subjekt
In der Grammatik der Satzteil, der angibt, wer oder was etwas tut oder in einem bestimmten Zustand ist. Man erfragt es mit „Wer oder was?".
Im Satz „Der Hund bellt“ ist „Der Hund“ das Subjekt.
Subjekt
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In der Grammatik der Satzteil, der angibt, wer oder was etwas tut oder in einem bestimmten Zustand ist. Man erfragt es mit „Wer oder was?".
Im Satz „Der Hund bellt“ ist „Der Hund“ das Subjekt.

In der Philosophie das denkende, wahrnehmende und handelnde Ich oder Bewusstsein, das der Welt (dem Objekt) gegenübersteht.
Die Beziehung zwischen Subjekt und Objekt ist ein zentrales Thema der Erkenntnistheorie.

Eine Person, die der Herrschaft eines Monarchen oder Staates unterworfen ist; ein Untertan. Diese Bedeutung ist heute eher veraltet oder formell.
Der König verlangte von seinen Subjekten unbedingten Gehorsam.
Obwohl „Subjekt“ dem englischen „subject“ ähnelt, bedeutet es im Deutschen nicht „Thema“. Wenn Sie über das Thema einer E-Mail oder eines Gesprächs sprechen, verwenden Sie „das Thema“ oder „der Betreff“.
In der Grammatikstunde haben wir gelernt, das Subjekt im Satz zu finden.
In der Grammatik steht das Subjekt immer im Nominativ. Man findet es mit der Frage „Wer oder was?“. Das konjugierte Verb im Satz richtet sich in Person und Zahl nach dem Subjekt.
Im Satz „Die Kinder spielen“ ist „Die Kinder“ das Subjekt.
Die philosophische Bedeutung von „Subjekt“ als denkendes Ich erkennen Sie am Kontext. Es wird oft in akademischen oder theoretischen Texten verwendet und bildet meist einen Gegensatz zum „Objekt“.
Kant untersuchte die Beziehung zwischen Subjekt und Objekt in der Erkenntnis.
Die Bedeutung „Untertan“ ist heute veraltet und wird fast nur noch in historischen Kontexten verwendet, wenn man über Monarchien oder frühere Staatsformen spricht.
Der König erwartete von seinen Subjekten absoluten Gehorsam.
Beide Wörter können eine Person unter der Herrschaft eines Monarchen oder Staates bezeichnen. Subjekt wirkt in dieser Bedeutung heute eher veraltet oder besonders formell, während Untertan vor allem in historischen Zusammenhängen üblich ist. In einem historischen Text passt meist Untertan; Subjekt kann bewusst altmodisch klingen.

Der König erwartete von jedem Subjekt Gehorsam.
Der König erwartete von jedem Untertan Gehorsam.