der Untertan
Eine Person, die der Herrschaft eines Monarchen oder einer Regierung unterworfen ist und Gehorsam schuldet. Der Begriff wird heute meist in historischem Kontext verwendet.
Der König verlangte von seinen Untertanen unbedingten Gehorsam.

Untertan
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Eine Person, die der Herrschaft eines Monarchen oder einer Regierung unterworfen ist und Gehorsam schuldet. Der Begriff wird heute meist in historischem Kontext verwendet.
Der König verlangte von seinen Untertanen unbedingten Gehorsam.

Das Wort leitet sich von „untertan sein“ ab, was „unterworfen sein“ bedeutet. Es beschreibt eine Person, die der Macht einer anderen Person „untergeordnet“ ist.
Die Bevölkerung war dem Willen des Herrschers untertan.
In seiner ursprünglichen Bedeutung wird „Untertan“ heute fast nur noch in historischen Kontexten verwendet, wenn über Monarchien, Königreiche oder Kaiserreiche gesprochen wird.
In den Geschichtsbüchern lasen wir über das Leben der Untertanen im Mittelalter.
Im modernen Sprachgebrauch ist „Untertan“ ein stark abwertender Begriff. Er kritisiert eine Person für ihren Mangel an Zivilcourage und ihre unkritische, unterwürfige Haltung gegenüber Autoritäten.
Sie kritisierte ihren Kollegen als Duckmäuser und willenlosen Untertan der Geschäftsführung.
Die negative Bedeutung des Wortes wurde stark durch den Roman „Der Untertan“ von Heinrich Mann (1918) geprägt. Das Buch ist eine berühmte Satire auf den autoritätshörigen Bürgertyp im Deutschen Kaiserreich.
Im Deutschunterricht haben wir Heinrich Manns Roman „Der Untertan“ analysiert.
„der Bürger“ und „der Untertan“ können einen Gegensatz zeigen, wenn es um das Verhältnis zum Staat oder zur Herrschaft geht. „Bürger“ betont Rechte, Pflichten und oft auch eigene Mitbestimmung. „Untertan“ betont Gehorsam gegenüber einem Herrscher oder einer Autorität. Das Wort wird heute meist historisch benutzt oder abwertend, wenn jemand sich zu unterwürfig verhält. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide Personen in einem Staat meinen können. In modernen politischen Kontexten passt meistens „Bürger“; „Untertan“ passt eher zu Königen, alten Herrschaften oder Kritik an blindem Gehorsam.

Im Geschichtsunterricht lernen wir, dass die Untertanen dem König gehorchen mussten.
In einer Demokratie sollen Bürger ihre Meinung frei sagen können.