subtil
Fein, zart oder nur schwer wahrnehmbar; auf eine Weise, die nicht offensichtlich, sondern eher unterschwellig oder indirekt ist.
Ihre Kritik war sehr subtil, aber ich habe genau verstanden, was sie meinte.

Loading your saved state.
Fein, zart oder nur schwer wahrnehmbar; auf eine Weise, die nicht offensichtlich, sondern eher unterschwellig oder indirekt ist.
Ihre Kritik war sehr subtil, aber ich habe genau verstanden, was sie meinte.

„Subtil“ ist ein Wort des gehobenen Sprachgebrauchs. Man findet es häufiger in schriftlichen Texten, Analysen oder intellektuellen Diskussionen als im alltäglichen Gespräch.
Der Film zeigt auf subtile Weise die psychische Entwicklung der Hauptfigur.
Bezieht sich „subtil“ auf eine Handlung, eine Bemerkung oder einen Unterschied, bedeutet es meist „kaum wahrnehmbar“. Bezieht es sich auf eine Analyse oder einen Gedanken, bedeutet es eher „scharfsinnig und differenziert“.
Er machte eine subtile Andeutung, die nicht jeder verstand.
In der Bedeutung „kaum wahrnehmbar“ wird „subtil“ oft mit Nomen wie „Unterschied“, „Hinweis“, „Kritik“ oder „Humor“ kombiniert.
Es gibt nur einen subtilen Unterschied zwischen den beiden Farben.
In der Bedeutung „scharfsinnig“ findet man „subtil“ oft in Verbindung mit Nomen wie „Analyse“, „Argumentation“, „Beobachtung“ oder „Interpretation“.
Die Professorin ist bekannt für ihre subtilen Beobachtungen.
„direkt“ und „subtil“ stehen oft im Gegensatz, wenn es um Kommunikation oder Wirkung geht. „direkt“ bedeutet offen, klar und ohne Umschweife. „subtil“ bedeutet eher leise, fein oder indirekt, sodass man die Botschaft nicht sofort stark bemerkt. Eine direkte Kritik sagt klar, was falsch ist. Eine subtile Kritik kann nur durch einen kleinen Hinweis oder Ton entstehen. „direkt“ passt, wenn Klarheit wichtig ist; „subtil“ passt, wenn etwas nicht offensichtlich, sondern eher zwischen den Zeilen wirkt.

Herr Hofmann gibt einen subtilen Hinweis, damit das Team den Fehler selbst erkennt.
Im Park fragt Lena direkt, warum ihre Freundin so still ist.