die Sühne
Eine Handlung oder Leistung, um ein Vergehen, eine Schuld oder eine Sünde wiedergutzumachen; die Buße oder Genugtuung.
Der Täter leistete Sozialstunden als Sühne für sein Vergehen.

Sühne
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Eine Handlung oder Leistung, um ein Vergehen, eine Schuld oder eine Sünde wiedergutzumachen; die Buße oder Genugtuung.
Der Täter leistete Sozialstunden als Sühne für sein Vergehen.

Das Nomen „die Sühne“ ist eng mit dem Verb „sühnen“ verwandt. „Etwas sühnen“ bedeutet, eine Schuld oder ein Vergehen durch eine Handlung wiedergutmachen.
Er versuchte, seine Schuld zu sühnen.
„Sühne“ ist ein sehr formelles und eher seltenes Wort. Man findet es hauptsächlich in literarischen, religiösen oder juristischen Texten, aber kaum in der alltäglichen Umgangssprache.
In der Tragödie geht es um Schuld und Sühne.
Wenn man den Grund für die Sühne nennen möchte, verwendet man die Präposition „für“ gefolgt vom Akkusativ.
Er leistete Sühne für seine Taten.
Häufige Verben, die mit „Sühne“ verwendet werden, sind „Sühne leisten“ oder „als Sühne“ in Kombination mit einer Handlung.
Als Sühne musste er den Schaden ersetzen.
„die Strafe“ und „die Sühne“ können beide nach einem Vergehen oder einer Schuld vorkommen. „Strafe“ ist meist eine negative Konsequenz, die jemand bekommt, oft von einem Gericht, einer Behörde oder einer anderen Person. „Sühne“ meint eher eine Handlung, mit der jemand Schuld wiedergutmachen will. Das Wort klingt ernster und oft auch religiös oder moralisch. Man kann die Wörter verwechseln, weil beide mit Schuld zu tun haben. Praktisch gilt: „Strafe“ fragt nach der Konsequenz, „Sühne“ nach dem Versuch, etwas wieder gutzumachen.

Als Sühne für seinen Fehler half er der Familie mehrere Wochen lang.
Für den Diebstahl bekam der Mann eine Strafe.