sur
Eine seltene, aus dem Französischen übernommene Bezeichnung für einen leicht säuerlichen Geschmack, insbesondere bei Wein.
Der junge Wein hatte eine erfrischende, leicht sure Note.

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Eine seltene, aus dem Französischen übernommene Bezeichnung für einen leicht säuerlichen Geschmack, insbesondere bei Wein.
Der junge Wein hatte eine erfrischende, leicht sure Note.

„Sur“ ist ein seltenes Lehnwort aus dem Französischen. Es wird hauptsächlich in der gehobenen Sprache oder Fachsprache verwendet, um eine feine, leicht säuerliche Geschmacksnote zu beschreiben.
Der Sommelier beschrieb den Riesling als elegant mit einer suren Mineralität.
Dieses Adjektiv findet man fast ausschließlich in der Beschreibung von Wein, Sekt oder manchmal auch in der Gourmetküche. Im Alltag wird es kaum verwendet.
Das Dressing hatte eine angenehm sure Note von der Zitrone.
Obwohl es selten ist, wird „sur“ wie ein normales deutsches Adjektiv vor einem Nomen dekliniert. Es erhält dann die üblichen Adjektivendungen.
Ein leicht surer Apfel passt gut zu diesem Käse.
„sauer“ und „sur“ können beide einen säuerlichen Geschmack beschreiben. „sauer“ ist das normale Wort im Alltag und passt zu Zitronen, Essig, saurer Milch oder sauren Süßigkeiten. „sur“ ist selten und wird vor allem bei Wein oder in besonderer Sprache verwendet. Lernende können die Wörter wegen der ähnlichen Bedeutung verwechseln, aber in normalen Gesprächen ist fast immer „sauer“ richtig. „sur“ klingt spezieller und nicht überall natürlich.

Der Wein schmeckt leicht sur und passt gut zu dem Käse.
Die Limonade ist mir zu sauer, deshalb gebe ich etwas Zucker dazu.