der Tagebau
Eine Form des Bergbaus, bei der Rohstoffe wie Kohle oder Erze nicht unterirdisch, sondern an der Erdoberfläche in einer großen, offenen Grube abgebaut werden.
Der riesige Schaufelradbagger arbeitet im Braunkohle-Tagebau.

Tagebau
Loading your saved state.
Eine Form des Bergbaus, bei der Rohstoffe wie Kohle oder Erze nicht unterirdisch, sondern an der Erdoberfläche in einer großen, offenen Grube abgebaut werden.
Der riesige Schaufelradbagger arbeitet im Braunkohle-Tagebau.

Das Wort besteht aus „Tag“ und „Bau“ (im Sinne von Bergbau). Es beschreibt den Abbau von Rohstoffen an der Erdoberfläche, also „bei Tag“ im Licht und nicht unter der Erde.
Der Tagebau hinterlässt oft riesige Gruben in der Landschaft.
„Tagebau“ wird oft in Verbindung mit bestimmten Rohstoffen genannt, die so abgebaut werden. Besonders häufig sind „Braunkohle-Tagebau“, „Kies-Tagebau“ oder „Sand-Tagebau“.
In der Lausitz gibt es große Braunkohle-Tagebaue.
Der Begriff ist oft mit großen Maschinen wie Schaufelradbaggern und Diskussionen über Umweltzerstörung und die Energiewende verbunden.
Die Erweiterung des Tagebaus ist umweltpolitisch sehr umstritten.
„die Grube“ und „der Tagebau“ können beide mit einem großen Loch im Boden und mit Bergbau zu tun haben. „Grube“ ist aber allgemeiner: Es kann einfach ein tiefes gegrabenes Loch sein oder auch ein Bergwerk, besonders unter der Erde. „Tagebau“ ist genauer und meint eine bestimmte Art von Bergbau an der Oberfläche. Dort werden Rohstoffe in einer großen offenen Grube abgebaut. Die Wörter können verwechselt werden, weil ein Tagebau wie eine riesige Grube aussieht. Aber nicht jede Grube ist ein Tagebau, und eine Grube kann auch viel kleiner oder unterirdisch sein.

Die Klasse besucht einen Tagebau und sieht, wie Braunkohle abgebaut wird.
Im Garten ist eine Grube, weil dort morgen ein Baum gepflanzt wird.