taggen
In sozialen Medien oder auf digitalen Plattformen eine Person auf einem Foto oder in einem Beitrag markieren oder einen Inhalt mit einem Schlagwort versehen.
Ich habe dich auf dem Gruppenfoto von der Party getaggt.

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In sozialen Medien oder auf digitalen Plattformen eine Person auf einem Foto oder in einem Beitrag markieren oder einen Inhalt mit einem Schlagwort versehen.
Ich habe dich auf dem Gruppenfoto von der Party getaggt.

„Taggen“ ist ein Lehnwort aus dem Englischen („to tag“). Es wird im Deutschen wie ein regelmäßiges schwaches Verb konjugiert: ich tagge, du taggst, er hat getaggt.
Er hat alle seine Freunde auf dem Bild getaggt.
Die Bedeutung hängt stark vom Kontext ab. Im Zusammenhang mit sozialen Medien, Fotos und Beiträgen bedeutet es „markieren“. Im Kontext von Graffiti, Wänden und Stiften bedeutet es, seinen Namen oder sein Zeichen zu hinterlassen.
Kannst du mich in dem Beitrag taggen, damit ich ihn auch sehe?
In der digitalen Welt folgt „taggen“ oft dem Muster: „jemanden (Akkusativ) auf etwas (Dativ) taggen“. Das „etwas“ ist meist ein Foto, ein Bild oder in einem Beitrag.
Sie wurde auf einem alten Urlaubsfoto getaggt.
„erwähnen“ und „taggen“ können beide dazu führen, dass eine Person oder ein Thema sichtbar wird. „erwähnen“ benutzt man allgemein in Gesprächen oder Texten, wenn man etwas kurz nennt. „taggen“ benutzt man vor allem digital, zum Beispiel in sozialen Medien, wenn man eine Person markiert oder einen Beitrag mit einem Schlagwort versieht. Die Wörter können verwechselt werden, weil man online manchmal jemanden nennt und gleichzeitig markiert. Wenn es nur um das Nennen geht, passt „erwähnen“. Wenn es um eine technische Markierung auf einer Plattform geht, passt „taggen“.

Nach dem Ausflug taggt er seine Freunde auf dem Foto.
Die Mitarbeiterin erwähnt in der Pause, dass das Team morgen früher beginnt.