Eine wissenschaftliche Behauptung oder ein Leitsatz, der als Ausgangspunkt für eine Argumentation oder eine wissenschaftliche Arbeit dient und bewiesen werden muss.
beispiel
In seiner Masterarbeit muss er eine klare These formulieren und diese mit Daten untermauern.
Tipps
Typische Verbindungen
„These“ wird oft mit bestimmten Verben kombiniert. Man kann „eine These aufstellen“ (formulieren), „eine These vertreten“ (verteidigen), „eine These beweisen“ oder „eine These widerlegen“ (das Gegenteil beweisen).
BEISPIEL
Der Wissenschaftler stellte die These auf, dass der Klimawandel die Hauptursache sei.
Register und Stil
Das Wort „These“ gehört zur Bildungs- und Wissenschaftssprache. Man verwendet es in akademischen, intellektuellen oder formellen Diskussionen, aber selten im alltäglichen Gespräch.
BEISPIEL
Die zentrale These des Buches ist schwer zu widerlegen.
Wortfamilie
„These“ ist Teil einer Wortfamilie griechischen Ursprungs. Verwandte Begriffe sind „Antithese“ (Gegensatz) und „Synthese“ (Zusammenführung von These und Antithese). Auch „Hypothese“ (eine unbewiesene Annahme) ist eng verwandt.
BEISPIEL
Der Vortrag war nach dem Prinzip „These, Antithese, Synthese“ aufgebaut.
Vergleichen mit
near_synonym · confusable
These vs Meinung
„die Meinung“ und „die These“ können beide eine Aussage zu einem Thema sein. „Meinung“ ist persönlicher: Man sagt, was man denkt, fühlt oder richtig findet. Eine „These“ ist stärker als eine normale Meinung. Sie ist eine klare Behauptung, die man begründen oder beweisen soll, besonders in Diskussionen, Texten oder wissenschaftlichen Arbeiten. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide in Gesprächen und Argumentationen vorkommen. Für den Alltag sagt man meistens „Meinung“. „These“ passt, wenn jemand eine Behauptung aufstellt und danach Argumente dafür geben will.
These
Für ihren Vortrag formuliert Lena eine klare These zum Thema Umweltschutz.