
der Tic
Eine unwillkürliche, schnelle und wiederholte Muskelbewegung oder Lautäußerung, die oft nervös bedingt ist.
Er hat einen leichten Tic und zuckt manchmal mit dem Augenlid.
Tic
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Eine unwillkürliche, schnelle und wiederholte Muskelbewegung oder Lautäußerung, die oft nervös bedingt ist.
Er hat einen leichten Tic und zuckt manchmal mit dem Augenlid.

Im übertragenen Sinn eine seltsame Angewohnheit oder eine Marotte, die für eine Person typisch ist.
Es ist so ein Tic von ihm, dass er immer dreimal auf den Tisch klopft, bevor er das Haus verlässt.
„Der Tic“ bezeichnet eine unwillkürliche Muskelbewegung oder eine Marotte. Es ist nicht das englische Wort „tick“, das für das Geräusch einer Uhr, ein Häkchen oder ein Insekt (die Zecke) steht.
Sein nervöser Tic ist, ständig mit dem Fuß zu wippen.
Die häufigste Art, über einen Tic zu sprechen, ist die Wendung „einen Tic haben“. Diese Konstruktion funktioniert für beide Bedeutungen des Wortes.
Meine Kollegin hat den Tic, jeden Stift nach Farbe zu sortieren.
Die übertragene Bedeutung erkennt man daran, dass es sich um eine bewusste, aber seltsame Handlung handelt, nicht um ein unkontrollierbares Muskelzucken. Oft wird sie als eine persönliche Eigenart beschrieben.
Es ist ein Tic von meinem Opa, vor dem Essen immer an seinem Glas zu riechen.
Um eine seltsame Angewohnheit zu beschreiben, wird oft die Struktur „Es ist ein Tic von [Person im Dativ], dass ...“ verwendet.
Es ist ein Tic von ihr, dass sie ihre Bücher immer nach der Größe ordnet.
Beide Wörter können eine auffällige persönliche Eigenheit bezeichnen. „Tick“ meint im allgemeinen Gebrauch eher eine seltsame Angewohnheit oder Marotte, während „Tic“ besonders eine unwillkürliche, wiederholte Bewegung oder Lautäußerung hervorhebt. Bei einem bewussten Ritual passt eher „Tick“, bei unkontrolliertem Blinzeln eher „Tic“.

Vor wichtigen Gesprächen hat sie den Tic, unwillkürlich immer wieder zu blinzeln.
Vor wichtigen Gesprächen hat sie den Tick, ihre Notizen immer dreimal zu ordnen.