die Todesangst
Eine extreme, panische Angst vor dem eigenen Tod oder dem Sterben, die in einer lebensbedrohlichen Situation auftritt.
Als der Bergsteiger abzurutschen drohte, hatte er Todesangst.

Todesangst
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Eine extreme, panische Angst vor dem eigenen Tod oder dem Sterben, die in einer lebensbedrohlichen Situation auftritt.
Als der Bergsteiger abzurutschen drohte, hatte er Todesangst.

Das Wort ist eine Zusammensetzung aus „Tod“ und „Angst“. Das „es“ ist ein Fugen-s, das die beiden Nomen verbindet. Es beschreibt also wörtlich die Angst vor dem Tod.
In dem brennenden Haus litt sie unter schrecklicher Todesangst.
Man kann „Todesangst haben“ oder „in Todesangst sein“. Eine sehr starke und gebräuchliche Wendung ist „Todesängste ausstehen“, was ein intensives und oft länger andauerndes Gefühl beschreibt.
Während des Flugzeugabsturzes standen die Passagiere Todesängste aus.
„Todesangst“ ist ein sehr starkes Wort und wird für extreme Panik in lebensbedrohlichen Situationen verwendet. Es ist keine alltägliche Angst, sondern ein Zustand existenzieller Furcht.
Allein im Dunkeln auf dem Meer überkam den Schwimmer die Todesangst.
„Panik“ und „Todesangst“ beschreiben beide sehr starke Angst. „Panik“ ist allgemeiner: Sie kann bei Gefahr entstehen, aber auch umgangssprachlich bei Stress, zum Beispiel vor einer Prüfung oder bei einem Fehler. „Todesangst“ ist viel spezieller und stärker. Man benutzt es, wenn jemand wirklich Angst um sein Leben hat oder glaubt, sterben zu können. Die Wörter können verwechselt werden, weil Panik sehr extrem sein kann. Aber nicht jede Panik ist Todesangst. „Todesangst“ passt nur, wenn es um den eigenen Tod oder eine lebensbedrohliche Situation geht.

Bei dem schweren Unfall hatte sie Todesangst.
Nach der Arbeit bekam ich kurz Panik, weil ich mein Portemonnaie nicht fand.