
der Tran
Ein fettes Öl, das aus dem Fettgewebe von Meeressäugetieren oder aus Teilen von Fischen gewonnen wird.
Früher wurde Tran aus Walspeck gewonnen und als Brennstoff für Lampen verwendet.
Tran
der Tran, die Trane
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Ein fettes Öl, das aus dem Fettgewebe von Meeressäugetieren oder aus Teilen von Fischen gewonnen wird.
Früher wurde Tran aus Walspeck gewonnen und als Brennstoff für Lampen verwendet.

Umgangssprachlich: nicht richtig wach und aufmerksam sein und deshalb langsam oder gedankenlos handeln.
Ich war heute Morgen noch völlig im Tran und habe die Milch in den Küchenschrank gestellt.
| Genus | maskulin der |
|---|---|
| Plural | die Trane |
| Genitiv | des Tranes |
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | der Tran | die Trane |
| Akkusativ | den Tran | die Trane |
| Dativ | dem Tran | den Tranen |
| Genitiv | des Tranes des Trans | der Trane |
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Die Bedeutung von „Tran“ erkennt man oft an der Umgebung: Bei Wörtern wie „gewinnen“, „Brennstoff“ oder „Walfett“ geht es um das Öl. Die feste Verbindung „im Tran“ weist dagegen auf einen Zustand von Unaufmerksamkeit hin.
Im Museum sahen wir eine alte Lampe, die früher mit Tran gefüllt wurde.
Nach der langen Reise war er noch völlig im Tran.
„Tran“ kommt heute vor allem in historischen oder sachlichen Texten vor, besonders im Zusammenhang mit früherer Beleuchtung und der Nutzung von Meerestieren. In Alltagssituationen ist diese Bedeutung deshalb selten.
Im 18. Jahrhundert wurde Tran in vielen Haushalten zur Beleuchtung verwendet.
Die umgangssprachliche Bedeutung steht meist in der festen Verbindung „im Tran sein“ oder „im Tran etwas tun“. „Im Tran“ beschreibt dabei oft eine vorübergehende Unaufmerksamkeit, zum Beispiel am frühen Morgen.
Ich war noch im Tran und habe den Haustürschlüssel im Kühlschrank gesucht.