das Trinkgeld
Ein Geldbetrag, den man zusätzlich zur Rechnung freiwillig für eine Dienstleistung gibt, um seine Zufriedenheit auszudrücken.
Der Service war ausgezeichnet, also haben wir ein großzügiges Trinkgeld gegeben.

Trinkgeld
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Ein Geldbetrag, den man zusätzlich zur Rechnung freiwillig für eine Dienstleistung gibt, um seine Zufriedenheit auszudrücken.
Der Service war ausgezeichnet, also haben wir ein großzügiges Trinkgeld gegeben.

Das Wort setzt sich aus „trinken“ und „Geld“ zusammen. Historisch war es ein kleiner Geldbetrag, der einem Dienstleister gegeben wurde, damit dieser sich davon ein Getränk kaufen konnte.
Er gab dem Kofferträger ein kleines Trinkgeld.
Als Gast kann man Trinkgeld „geben“, „hinterlassen“ oder „dalassen“. Die Person, die die Dienstleistung erbringt, „bekommt“ oder „erhält“ das Trinkgeld.
Wir haben dem Kellner ein gutes Trinkgeld dagelassen.
Wenn man beim Bezahlen den Restbetrag als Trinkgeld geben möchte, sagt man oft einfach „Stimmt so“. Das signalisiert der Bedienung, dass man kein Wechselgeld zurückerwartet.
Die Rechnung war 18 Euro, ich gab 20 und sagte: „Stimmt so.“
„der Bonus“ und „das Trinkgeld“ können beide zusätzliches Geld sein. „Bonus“ bekommt man oft von einer Firma oder Organisation, zum Beispiel als Belohnung für gute Leistung. „Trinkgeld“ gibt ein Kunde freiwillig zusätzlich zur Rechnung, zum Beispiel im Restaurant, im Taxi oder beim Friseur. Verwechseln kann man die Wörter, weil beide extra gezahlt werden. Entscheidend ist: Ein Bonus kommt meist vom Arbeitgeber oder Anbieter; Trinkgeld kommt vom Kunden für eine Dienstleistung.

Im Restaurant gibt sie dem Kellner ein Trinkgeld, weil der Service freundlich war.
Daniel hat am Jahresende einen Bonus von seiner Firma bekommen.