
der Troll
Ein Fabelwesen aus der nordischen Mythologie und Folklore, das oft als unheimlich, plump und im Wald oder in den Bergen lebend dargestellt wird.
In den alten Sagen bewachen Trolle oft verborgene Schätze.
Troll
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Ein Fabelwesen aus der nordischen Mythologie und Folklore, das oft als unheimlich, plump und im Wald oder in den Bergen lebend dargestellt wird.
In den alten Sagen bewachen Trolle oft verborgene Schätze.

Eine Person, die im Internet, z.B. in Foren oder sozialen Medien, absichtlich provokante oder beleidigende Kommentare schreibt, um Streit und negative Reaktionen auszulösen.
Antworte am besten gar nicht auf den Kommentar, das ist offensichtlich ein Troll.
Die Bedeutung erkennen Sie leicht am Kontext. Geht es um Märchen, Sagen, Wälder oder Berge, ist das Fabelwesen gemeint. Geht es um das Internet, Foren oder Kommentare, ist die provokante Person gemeint.
In diesem Fantasy-Film kämpft der Held gegen einen riesigen Troll.
Im Internet-Kontext gibt es die feste Wendung „einen Troll nicht füttern“. Das bedeutet, man soll auf provokante Kommentare nicht reagieren, um der Person keine Aufmerksamkeit zu schenken.
Regel Nummer eins im Internet: Füttere die Trolle nicht!
Im Zusammenhang mit Internet-Trollen werden oft die Verben „provozieren“, „stören“, „ignorieren“ oder „blockieren“ verwendet.
Er versucht nur zu provozieren, ignoriere ihn einfach.
Beide Wörter bezeichnen Personen, die im Internet negative oder beleidigende Kommentare schreiben. Ein „Troll“ will damit besonders Streit und provozierte Reaktionen auslösen. Ein „Hater“ richtet systematisch Hass oder starke Ablehnung gegen Personen oder Dinge; die Absicht zu provozieren muss dabei nicht im Vordergrund stehen.

Der Troll schrieb absichtlich eine provozierende Antwort, damit die anderen Nutzer stritten.
Der Hater schrieb unter jedes Foto der Sängerin beleidigende Kommentare.