
trügen
Einen falschen Eindruck erwecken oder jemanden täuschen. Das Verb wird heute fast ausschließlich in der Redewendung 'der Schein trügt' verwendet.
Er wirkt sehr selbstsicher, aber der Schein trügt.
Loading your saved state.

Einen falschen Eindruck erwecken oder jemanden täuschen. Das Verb wird heute fast ausschließlich in der Redewendung 'der Schein trügt' verwendet.
Er wirkt sehr selbstsicher, aber der Schein trügt.
Dieses Verb wird heute fast nur noch in der festen Redewendung „Der Schein trügt“ verwendet. Es bedeutet, dass die Dinge nicht so sind, wie sie auf den ersten Blick aussehen.
Das Haus sieht von außen alt aus, aber der Schein trügt.
Außerhalb der Redewendung „Der Schein trügt“ gilt das Verb „trügen“ als veraltet oder poetisch. In der modernen Alltagssprache wird es nicht aktiv für neue Sätze gebildet.
Sein Lächeln war freundlich, doch sie ahnte, dass der Schein trügt.
„Trügen“ ist die alte Form und die Wurzel von bekannteren Wörtern wie „betrügen“ (to cheat/deceive) und „der Betrug“ (fraud). Diese Verbindung hilft, die Bedeutung von Täuschung zu verstehen.
Er sah so ehrlich aus, aber der Schein trog gewaltig.
„Täuschen“ kann allgemein einen falschen Eindruck erwecken und wird dabei auch mit einem unpersönlichen Subjekt verwendet. „Trügen“ hat dieselbe Grundidee, kommt im heutigen Deutsch aber fast nur in der festen Wendung „Der Schein trügt“ vor. Für freie Formulierungen ist „täuschen“ meist die passendere Wahl.

Das Haus wirkt ruhig, aber der Schein trügt.
Die ruhige Fassade täuschte über die großen Probleme im Haus hinweg.