
tupfen
Eine Stelle mit einem weichen Gegenstand leicht und kurz berühren, oft mehrmals, um sie zu reinigen oder Flüssigkeit aufzunehmen.
Sie tupfte mit einem feuchten Wattebausch vorsichtig auf die Wunde.
tupfen – tupfte – hat getupft
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Eine Stelle mit einem weichen Gegenstand leicht und kurz berühren, oft mehrmals, um sie zu reinigen oder Flüssigkeit aufzunehmen.
Sie tupfte mit einem feuchten Wattebausch vorsichtig auf die Wunde.

Eine Substanz durch leichte, kurze Berührungen auf eine Fläche auftragen.
Sie tupfte etwas Salbe auf die entzündete Stelle.

Mit kurzen Berührungen kleine Farbflecken oder Punkte auf einer Fläche erzeugen.
Das Kind tupfte mit dem Pinsel gelbe Punkte auf das Papier.
| ich | tupfe |
|---|---|
| du | tupfst |
| er/sie/es | tupft |
| wir | tupfen |
| ihr | tupft |
| sie | tupfen |
| ich | tupfte |
|---|---|
| du | tupftest |
| er/sie/es | tupfte |
| wir | tupften |
| ihr | tupftet |
| sie | tupften |
| ich | habe getupft |
|---|---|
| du | hast getupft |
| er/sie/es | hat getupft |
| wir | haben getupft |
| ihr | habt getupft |
| sie | haben getupft |
| du | tupfe! tupf! |
|---|---|
| ihr | tupft! |
| Sie | tupfen Sie! |
| ich | hatte getupft |
|---|---|
| du | hattest getupft |
| er/sie/es | hatte getupft |
| wir | hatten getupft |
| ihr | hattet getupft |
| sie | hatten getupft |
| ich | werde tupfen |
|---|---|
| du | wirst tupfen |
| er/sie/es | wird tupfen |
| wir | werden tupfen |
| ihr | werdet tupfen |
| sie | werden tupfen |
| ich | tupfe |
|---|---|
| du | tupfest |
| er/sie/es | tupfe |
| wir | tupfen |
| ihr | tupfet |
| sie | tupfen |
Für die indirekte Rede.
| ich | tupfte |
|---|---|
| du | tupftest |
| er/sie/es | tupfte |
| wir | tupften |
| ihr | tupftet |
| sie | tupften |
Für Wünsche und „würde“.
| Infinitiv | tupfen |
|---|---|
| mit zu | zu tupfen |
| Partizip I | tupfend |
| Partizip II | getupft |
Wenn das Hilfsmittel genannt wird, steht es meist nach „mit“ im Dativ. Die Zielstelle kann mit „auf“ und dem Akkusativ angegeben werden.
Hastig tupfte er mit einer Serviette auf den Rotweinfleck.
Beim Aufnehmen von Flüssigkeit steht „tupfen“ häufig mit „trocken“. Die Verbindung beschreibt, dass man eine Stelle durch vorsichtige Berührungen trocknet.
Nach dem Waschen tupfte er die empfindliche Haut trocken.
Bei dieser Bedeutung steht die aufgetragene Substanz meist als Akkusativobjekt vor „auf“: Man tupft etwas auf eine Stelle oder Fläche.
Sie tupfte sich etwas Parfüm auf die Handgelenke.
In der Maltechnik wird „tupfen“ häufig mit „Punkte“, „Farbe“ oder „Flecken“ verbunden. Das Werkzeug steht dabei oft mit „mit“ und die bemalte Fläche mit „auf“.
Mit einem Wattestäbchen tupfte sie weiße Schneeflocken auf das Bild.