Ein Zustand, in dem von etwas, zum Beispiel Geld, Nahrung oder Gütern, mehr vorhanden ist, als benötigt wird. Es kann sowohl positiv (Reichtum) als auch negativ (Verschwendung) gemeint sein.
beispiel
Wir leben in einer Gesellschaft des Überflusses und sollten bewusster konsumieren.
Tipps
Wortzusammensetzung
Das Wort setzt sich aus „über“ und „Fluss“ zusammen. Es beschreibt bildlich einen Zustand, bei dem etwas über die normalen Grenzen hinaus fließt – also mehr als genug vorhanden ist.
BEISPIEL
Der materielle Überfluss in unserer Gesellschaft ist nicht immer ein Segen.
Verwendung mit „an“
Um zu sagen, wovon es zu viel gibt, verwendet man die Präposition „an“ gefolgt vom Dativ. Die Struktur lautet: „ein Überfluss an etwas (Dativ)“.
BEISPIEL
Es herrscht kein Überfluss an qualifizierten Arbeitskräften.
Feste Wendung
Die Wendung „im Überfluss“ wird wie ein Adverb verwendet, um auszudrücken, dass etwas in sehr großer Menge vorhanden ist. Sie steht oft in Verbindung mit den Verben „geben“ oder „haben“.
BEISPIEL
Bei der Ernte dieses Jahr gab es Äpfel im Überfluss.
Typische Verbindungen
Häufige Ausdrücke sind „im Überfluss leben“, um Reichtum zu beschreiben, oder „ein Überfluss an Informationen“, was auch negativ gemeint sein kann.
BEISPIEL
Manche Menschen träumen davon, im Überfluss zu leben.
Vergleichen mit
antonym
Überfluss vs Bedarf
„Bedarf“ und „Überfluss“ stehen in einem klaren Gegensatz. „Bedarf“ bedeutet, dass etwas gebraucht wird oder noch fehlt. „Überfluss“ bedeutet, dass mehr vorhanden ist, als man braucht. Der Unterschied ist also die Menge im Verhältnis zum Brauchen: Bei Bedarf reicht etwas noch nicht oder wird benötigt; bei Überfluss ist zu viel oder sehr viel da. Man kann zum Beispiel Bedarf an Essen haben, aber an einem anderen Ort gibt es Essen im Überfluss.
Überfluss
Auf der Feier gab es Essen im Überfluss.
Bedarf
Nach dem Umzug besteht noch Bedarf an einigen Möbeln.