
der Reichtum
Der Zustand, viel Geld, Besitz und wertvolle Güter zu haben; großes Vermögen.
Er hat seinen Reichtum durch kluge Investitionen erworben.
Reichtum
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Der Zustand, viel Geld, Besitz und wertvolle Güter zu haben; großes Vermögen.
Er hat seinen Reichtum durch kluge Investitionen erworben.

Eine große Fülle oder Vielfalt von etwas, das nicht materiell sein muss, wie zum Beispiel Ideen, Erfahrungen oder Natur.
Der Reichtum an verschiedenen Tier- und Pflanzenarten in diesem Wald ist beeindruckend.
Das Nomen „Reichtum“ ist vom Adjektiv „reich“ abgeleitet. Die Endung „-tum“ bildet oft abstrakte Nomen, die einen Zustand oder eine Gesamtheit beschreiben.
Er war ein sehr reicher Mann, aber sein Reichtum machte ihn nicht glücklich.
Steht „Reichtum“ ohne weitere Ergänzung, ist meist materieller Reichtum (Geld) gemeint. Die Konstruktion „Reichtum an etwas“ deutet hingegen klar auf die übertragene Bedeutung einer großen Vielfalt hin.
Sein einziges Ziel im Leben war es, großen Reichtum zu erlangen.
Im Zusammenhang mit Geld und Besitz gibt es feste Wendungen wie „zu Reichtum kommen“ (reich werden), „Reichtum anhäufen“ (viel Besitz sammeln) oder „in Reichtum leben“.
Durch harte Arbeit und etwas Glück ist sie zu großem Reichtum gekommen.
Wenn „Reichtum“ eine Fülle oder Vielfalt beschreibt, wird fast immer die Präposition „an“ gefolgt vom Dativ verwendet. So wird präzisiert, worin der Reichtum besteht.
Das Buch zeichnet sich durch seinen Reichtum an Details aus.
Das Vermögen bezeichnet neutral den gesamten finanziellen Besitz und kann konkret beziffert werden. Der Reichtum beschreibt dagegen den Zustand, außergewöhnlich viel Geld und wertvolle Güter zu besitzen. Für eine Bestandsangabe passt Vermögen, für die Betonung großer Wohlhabenheit Reichtum.

Mit mehreren Häusern und drei Millionen Euro lebt sie in großem Reichtum.
Ihr Vermögen wird auf drei Millionen Euro geschätzt.