der Reichtum
Der Zustand, viel Geld, Besitz und wertvolle Güter zu haben; großes Vermögen.
Er hat seinen Reichtum durch kluge Investitionen erworben.

Reichtum
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Der Zustand, viel Geld, Besitz und wertvolle Güter zu haben; großes Vermögen.
Er hat seinen Reichtum durch kluge Investitionen erworben.

Das Nomen „Reichtum“ ist vom Adjektiv „reich“ abgeleitet. Die Endung „-tum“ bildet oft abstrakte Nomen, die einen Zustand oder eine Gesamtheit beschreiben.
Er war ein sehr reicher Mann, aber sein Reichtum machte ihn nicht glücklich.
Steht „Reichtum“ ohne weitere Ergänzung, ist meist materieller Reichtum (Geld) gemeint. Die Konstruktion „Reichtum an etwas“ deutet hingegen klar auf die übertragene Bedeutung einer großen Vielfalt hin.
Sein einziges Ziel im Leben war es, großen Reichtum zu erlangen.
Im Zusammenhang mit Geld und Besitz gibt es feste Wendungen wie „zu Reichtum kommen“ (reich werden), „Reichtum anhäufen“ (viel Besitz sammeln) oder „in Reichtum leben“.
Durch harte Arbeit und etwas Glück ist sie zu großem Reichtum gekommen.
Wenn „Reichtum“ eine Fülle oder Vielfalt beschreibt, wird fast immer die Präposition „an“ gefolgt vom Dativ verwendet. So wird präzisiert, worin der Reichtum besteht.
Das Buch zeichnet sich durch seinen Reichtum an Details aus.
„das Geld“ und „der Reichtum“ können beide mit finanziellem Besitz zu tun haben. „Geld“ ist konkreter: Man kann es verdienen, ausgeben, sparen oder auf dem Konto haben. „Reichtum“ beschreibt eher den Zustand, sehr viel Geld, Besitz oder wertvolle Dinge zu haben. Man kann die Wörter verwechseln, weil viel Geld zu Reichtum führen kann. Aber „Geld“ ist die Sache selbst, „Reichtum“ ist die große Menge oder die Lebenssituation.

Der Reichtum der Familie sieht man an dem großen Haus und den vielen Reisen.
Er spart jeden Monat Geld, weil er ein neues Fahrrad kaufen möchte.