übermächtig
So stark, groß oder einflussreich, dass man sich dagegen nicht wehren oder durchsetzen kann.
Die kleine Rebellengruppe stand einem übermächtigen Gegner gegenüber.

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So stark, groß oder einflussreich, dass man sich dagegen nicht wehren oder durchsetzen kann.
Die kleine Rebellengruppe stand einem übermächtigen Gegner gegenüber.

Das Wort setzt sich aus der Vorsilbe „über-“ und dem Adjektiv „mächtig“ zusammen. „Über-“ verstärkt hier die Bedeutung und meint „zu sehr“ oder „extrem“, also „extrem mächtig“.
Die kleine Firma konnte gegen die übermächtige Konkurrenz nicht bestehen.
Das Nomen, das „übermächtig“ beschreibt, verrät die Bedeutung. Bezieht es sich auf eine äußere Kraft wie „Gegner“ oder „Konkurrenz“, geht es um Stärke. Bezieht es sich auf ein inneres Empfinden wie „Gefühl“ oder „Wunsch“, geht es um Intensität.
Die Armee stand einem übermächtigen Feind gegenüber.
Wenn es um Gefühle geht, wird „übermächtig“ oft mit Nomen wie „Gefühl“, „Wunsch“, „Drang“, „Verlangen“ oder „Müdigkeit“ kombiniert.
Nach der langen Wanderung überfiel ihn eine übermächtige Müdigkeit.
„überlegen“ und „übermächtig“ können beide beschreiben, dass eine Seite stärker ist als eine andere. „überlegen“ bedeutet meistens, dass jemand im Vergleich besser, stärker oder im Vorteil ist. „übermächtig“ ist viel stärker: Die andere Seite ist so stark oder einflussreich, dass man kaum eine Chance hat. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide einen Vorteil beschreiben. Der Unterschied liegt in der Stärke. „überlegen“ kann noch ein normaler Vergleich sein, „übermächtig“ klingt nach einem fast nicht zu besiegenden Gegner oder Einfluss.

Der Gegner war übermächtig, deshalb konnte unser Team kaum angreifen.
Beim Schach war Lisa ihrem Bruder heute klar überlegen.