
der Übermut
Ausgelassene, oft unbesonnene Fröhlichkeit und Lebensfreude, bei der man sich leicht zu gewagten Handlungen hinreißen lässt.
Im Übermut kletterte er auf das Dach der Garage.
Übermut
der Übermut
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Ausgelassene, oft unbesonnene Fröhlichkeit und Lebensfreude, bei der man sich leicht zu gewagten Handlungen hinreißen lässt.
Im Übermut kletterte er auf das Dach der Garage.

Überhebliches oder herausforderndes Verhalten, das aus einem zu großen Selbstvertrauen entsteht.
Sein Übermut brachte ihn dazu, den erfahrenen Gegner öffentlich zu provozieren.
| Genus | maskulin der |
|---|---|
| Genitiv | des Übermutes |
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | der Übermut | – |
| Akkusativ | den Übermut | – |
| Dativ | dem Übermut | – |
| Genitiv | des Übermutes des Übermuts | – |
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„Übermut“ setzt sich aus „über“ und „Mut“ zusammen. „Über“ bezeichnet hier ein Zuviel: Der Mut geht über das vernünftige Maß hinaus und kann zu unbesonnenem Verhalten führen.
Sein Übermut brachte ihn dazu, ohne Sicherung in den Baum zu klettern.
Für die ausgelassene, unbesonnene Stimmung sind die Verbindungen „im Übermut“ und „aus Übermut“ typisch. Danach wird oft eine riskante oder unvernünftige Handlung beschrieben.
Aus Übermut sprang sie von der niedrigen Mauer und verletzte sich am Fuß.
Die Bedeutung des herausfordernden Verhaltens erkennt man oft an Verben wie „provozieren“, „verspotten“ oder „herausfordern“. Geht es dagegen um ausgelassene Lebensfreude und eine riskante Handlung, steht eher die erste Bedeutung im Vordergrund.
Sein Übermut ließ ihn den Kapitän vor der ganzen Mannschaft provozieren.