
übernachten
Die Nacht an einem Ort verbringen, der nicht das eigene Zuhause ist, zum Beispiel in einem Hotel, einer Jugendherberge oder bei Freunden.
Nach der langen Fahrt haben wir in einem kleinen Hotel am Weg übernachtet.
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Die Nacht an einem Ort verbringen, der nicht das eigene Zuhause ist, zum Beispiel in einem Hotel, einer Jugendherberge oder bei Freunden.
Nach der langen Fahrt haben wir in einem kleinen Hotel am Weg übernachtet.
„Übernachten“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „über-“ bleibt in allen Zeitformen und Satzkonstruktionen fest mit dem Verb verbunden.
Wir übernachten heute bei meiner Tante.
Das zugehörige Nomen ist „die Übernachtung“. Es wird oft in Reisekontexten verwendet, zum Beispiel in der Kombination „Übernachtung mit Frühstück“.
Das Hotel bietet eine Übernachtung für zwei Personen an.
Um den Ort anzugeben, verwendet man meist die Präpositionen „in“ + Dativ für Gebäude oder Orte und „bei“ + Dativ für Personen.
Können wir heute Nacht bei dir übernachten?
Schlafen bezeichnet den eigentlichen Schlafzustand. Übernachten bezeichnet dagegen den gesamten Aufenthalt über Nacht außerhalb des eigenen Zuhauses und hebt den Ort hervor. Wer über den Schlaf selbst spricht, wählt schlafen; für den Aufenthalt passt übernachten.

Wegen des späten Termins werde ich heute im Hotel übernachten.
Im Hotel konnte ich trotz des Straßenlärms kaum schlafen.