das Ufer
Der Landstreifen, der direkt an ein Gewässer wie einen Fluss, einen See oder das Meer grenzt.
Die Kinder spielen am Ufer des Flusses.

Ufer
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Der Landstreifen, der direkt an ein Gewässer wie einen Fluss, einen See oder das Meer grenzt.
Die Kinder spielen am Ufer des Flusses.

Bei „Ufer“ ist die Präposition wichtig, um zwischen Ort und Richtung zu unterscheiden. „Am Ufer“ (mit Dativ) beschreibt eine Position. „Ans Ufer“ (mit Akkusativ) beschreibt eine Bewegung dorthin.
Wir saßen am Ufer und schauten den Schiffen zu.
Bei Flüssen wird oft zwischen dem „linken Ufer“ und dem „rechten Ufer“ unterschieden. Die Perspektive ist dabei immer in Fließrichtung des Wassers.
Das Museum befindet sich am linken Ufer der Seine.
Die Redewendung „zu neuen Ufern aufbrechen“ wird bildlich verwendet. Sie bedeutet, dass jemand ein neues Kapitel in seinem Leben beginnt, zum Beispiel beruflich oder privat.
Nach dem Abschluss seines Studiums ist er zu neuen Ufern aufgebrochen.
„Strand“ und „Ufer“ bezeichnen beide Land direkt an einem Gewässer. „Strand“ sagt man aber meist, wenn die Stelle flach ist und aus Sand oder Kies besteht, oft zum Baden, Spazieren oder Liegen. „Ufer“ ist allgemeiner: Es kann an einem Fluss, See oder Meer sein und muss kein Sand haben. Lernende verwechseln die Wörter leicht, weil ein Strand auch am Ufer liegt. Praktisch gesagt: Am Meer mit Sand klingt „Strand“ natürlicher, am Fluss oder bei einer allgemeinen Beschreibung passt oft „Ufer“ besser.

Das Ufer des Flusses ist nach dem Regen sehr rutschig.
Am Nachmittag liegen viele Familien am Strand und schwimmen im Meer.