
nicht umhin können
Etwas trotz eigener Zurückhaltung oder eines Wunsches, es zu vermeiden, tun müssen.
Ich kann nicht umhin, ihm zu widersprechen.
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Etwas trotz eigener Zurückhaltung oder eines Wunsches, es zu vermeiden, tun müssen.
Ich kann nicht umhin, ihm zu widersprechen.
„Umhin“ steht im Standarddeutschen fast ausschließlich in der festen Verbindung „nicht umhin können“. Das Wort wird dabei normalerweise zusammen mit „nicht“ und einem Verb des Könnens verwendet.
Sie konnte nicht umhin, auf den Fehler hinzuweisen.
Nach „nicht umhin können“ folgt meist ein Infinitivsatz mit „zu“. Vor diesem Infinitivsatz steht ein Komma.
Wir können nicht umhin, die schwierige Entscheidung zu akzeptieren.
„Umhin“ gehört vor allem zur gehobenen oder schriftsprachlichen Ausdrucksweise und kommt häufig in argumentierenden oder formellen Texten vor.
Der Ausschuss konnte nicht umhin, die bestehenden Probleme ausdrücklich zu benennen.