
unbegründet
Ohne einen nachvollziehbaren Grund, Beweis oder eine Rechtfertigung; nicht auf Fakten basierend.
Die Sorge, dass das neue System nicht funktionieren würde, erwies sich als völlig unbegründet.
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Ohne einen nachvollziehbaren Grund, Beweis oder eine Rechtfertigung; nicht auf Fakten basierend.
Die Sorge, dass das neue System nicht funktionieren würde, erwies sich als völlig unbegründet.
Das Wort besteht aus der Vorsilbe „un-“, die eine Verneinung ausdrückt, und „begründet“. „Begründet“ leitet sich vom Nomen „der Grund“ ab. Etwas, das „unbegründet“ ist, hat also wörtlich „keinen Grund“.
Deine Kritik ist völlig unbegründet, denn du kennst nicht alle Fakten.
„Unbegründet“ wird oft prädikativ mit Verben wie „sein“, „bleiben“ oder „sich erweisen als“ verwendet. Diese Konstruktion betont, dass eine Annahme oder Sorge sich als falsch herausgestellt hat.
Seine Angst vor der Prüfung war unbegründet.
Häufige Nomen, die als „unbegründet“ beschrieben werden, sind „Sorge“, „Angst“, „Kritik“ oder „Vorwurf“. Oft wird das Wort durch Adverbien wie „völlig“ oder „gänzlich“ verstärkt.
Der Vorwurf gegen ihn war gänzlich unbegründet.
Grundlos und unbegründet können beide eine Kritik oder Aussage als nicht gerechtfertigt beschreiben. „Grundlos“ betont eher, dass kein Anlass oder Motiv erkennbar ist, während „unbegründet“ fehlende Belege oder eine fehlende Rechtfertigung hervorhebt. Wähle das Wort danach, ob der Anlass oder die Begründung im Mittelpunkt steht.

Seine Kritik an mir war unbegründet, weil er keine Belege dafür nannte.
Seine Kritik an mir war grundlos, weil ich ihm keinen Anlass gegeben hatte.