trösten
Einer traurigen oder unglücklichen Person durch Zuspruch, Anteilnahme oder Gesten helfen, ihren Schmerz oder Kummer zu lindern.
Nach der Niederlage versuchte der Trainer, die weinenden Spieler zu trösten.

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Einer traurigen oder unglücklichen Person durch Zuspruch, Anteilnahme oder Gesten helfen, ihren Schmerz oder Kummer zu lindern.
Nach der Niederlage versuchte der Trainer, die weinenden Spieler zu trösten.

Das Verb „trösten“ ist eng mit dem Nomen „der Trost“ (comfort, consolation) verbunden. Wenn man jemanden tröstet, spendet man Trost.
Seine Worte waren ein großer Trost für mich.
Die Struktur des Satzes zeigt, wer getröstet wird. „Jemanden trösten“ bedeutet, einer anderen Person zu helfen. „Sich trösten“ bedeutet, sich selbst zu helfen, mit Traurigkeit umzugehen.
Die Mutter tröstet ihr weinendes Kind.
Wenn man eine andere Person tröstet, steht diese Person als direktes Objekt im Akkusativ. Das Satzmuster lautet: Subjekt tröstet Akkusativ-Objekt.
Ihre beste Freundin rief an, um sie zu trösten.
Wenn man sich selbst tröstet, wird das Verb reflexiv gebraucht („sich trösten“) und oft mit der Präposition „mit“ + Dativ kombiniert, um das Mittel des Trostes zu nennen.
Sie tröstete sich mit dem Gedanken, dass sie es zumindest versucht hatte.
„beruhigen“ und „trösten“ können beide helfen, wenn es jemandem emotional schlecht geht. „beruhigen“ passt vor allem, wenn jemand aufgeregt, ängstlich oder wütend ist und wieder ruhig werden soll. „trösten“ passt eher, wenn jemand traurig ist, Kummer hat oder einen Verlust erlebt hat. Lernende können die Wörter verwechseln, weil man oft mit ähnlichen Worten hilft. Der Unterschied ist der Zustand: Bei Unruhe sagt man eher „beruhigen“, bei Traurigkeit eher „trösten“.

Nach der schlechten Nachricht tröstet Mehmet seine Schwester.
Ich beruhigte meine Kollegin, weil sie vor dem wichtigen Gespräch sehr nervös war.