
unbeschrieben
Noch nicht mit Schrift, Zeichen oder Bildern versehen; leer.
Sie nahm ein unbeschriebenes Blatt Papier aus dem Drucker.
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Noch nicht mit Schrift, Zeichen oder Bildern versehen; leer.
Sie nahm ein unbeschriebenes Blatt Papier aus dem Drucker.

Eine Person, über deren Fähigkeiten, Erfahrungen oder Eigenschaften bisher wenig bekannt ist und die noch keinen festen Ruf hat.
Als neuer Mitarbeiter war er für das Unternehmen zunächst ein unbeschriebenes Blatt.
| Grundform | unbeschrieben |
|---|
| mask. | fem. | neutr. | Plural | |
|---|---|---|---|---|
| Nom. | -e | -e | -e | -en |
| Akk. | -en | -e | -e | -en |
| Dat. | -en | -en | -en | -en |
| Gen. | -en | -en | -en | -en |
Endung anhängen an unbeschrieben.
| mask. | fem. | neutr. | Plural | |
|---|---|---|---|---|
| Nom. | -er | -e | -es | -en |
| Akk. | -en | -e | -es | -en |
| Dat. | -en | -en | -en | -en |
| Gen. | -en | -en | -en | -en |
Endung anhängen an unbeschrieben.
| mask. | fem. | neutr. | Plural | |
|---|---|---|---|---|
| Nom. | -er | -e | -es | -e |
| Akk. | -en | -e | -es | -e |
| Dat. | -em | -er | -em | -en |
| Gen. | -en | -er | -en | -er |
Endung anhängen an unbeschrieben.
„Unbeschrieben“ besteht aus „un-“ und „beschrieben“, dem Partizip von „beschreiben“. Die Vorsilbe „un-“ zeigt hier an, dass etwas keine Schrift, Zeichen oder Bilder trägt.
Das Formular blieb nach dem Termin unbeschrieben auf dem Tisch liegen.
In der wörtlichen Bedeutung steht „unbeschrieben“ häufig bei Dingen aus Papier, zum Beispiel bei einer Seite, einem Blatt oder einem Zettel. Es beschreibt dabei den Zustand vor dem Schreiben oder Zeichnen.
Für die Skizze suchte er eine unbeschriebene Seite in seinem Notizbuch.
Bei einer Person wird „ein unbeschriebenes Blatt sein“ als feste bildliche Wendung verwendet. Häufig steht dabei eine Angabe mit „für“, die zeigt, wem die Person oder ihre Fähigkeiten noch nicht bekannt sind.
Für die Jury war die junge Sängerin noch ein unbeschriebenes Blatt.